“Öko-Test”: Pflegecremes für Kinder sind meist unbedenklich

Baby- und Kinderhaut sollte gepflegt werden, damit sie widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen ist.

Eigentlich sollten in ihnen nur die besten Inhaltsstoffe stecken: Pflegecremes für Babys und Kleinkinder verleihen der empfindlichen Haut des Kindes Feuchtigkeit und sorgen für Widerstandskraft. In einem umfangreichen Test hat “Öko-Test” handelsübliche Cremes auf ihre Wirkung und Inhaltsstoffe untersucht.

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Großteil der getesteten Cremes sind unbedenklich

Von den 22 getesteten Cremes sind 12 als Naturkosmetik ausgeschrieben. Die Preise reichten von 0,60 bis 17,99 Euro für 75 Milliliter. “Öko-Test” hat die Inhaltsangaben der Produkte begutachten lassen und geprüft, ob die Cremes Paraffine, Silikone, Phthalate, PEG/PEG-Derivate oder umweltbelastende synthetische Polymere enthalten.

Der Großteil der Cremes kann von Eltern unbedenklich verwendet werden: 20 schneiden im Test mit “sehr gut” oder “gut” ab.

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Krebserregende Stoffe in zwei Markenprodukten – Hersteller reagiert

Probleme hingegen gibt es mit zwei Produkten namenhafter Marken, in denen das von Öko-Test beauftragte Labor Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachweisen konnte. Unter diesen Inhaltsstoffen können sich auch Verbindungen befinden, die Krebs verursachen können. Die Produkte “Nivea Baby Soft Pflege-Creme” und “Penaten Pflegecreme” schnitten deswegen mit dem Ergebnis “mangelhaft” ab.

Beide Cremes enthalten Paraffine, also Fette auf Erdölbasis, die mit MOAH verunreinigt sein können. Auch ohne MOAH können Paraffine und auch künstliche Silikone schädlich sein, da sie sich nicht so gut ins natürliche Gleichgewicht der Haut integrieren lassen wie natürliche Öle.

Das Produkt der Marke Penaten enthält laut “Öko-Test” außerdem einen weiteren schädlichen Inhaltsstoff: Der Verbindungsstoff Butylhydroxytoluol (BHT) kann Allergien auslösen, da er sich im Fettgewebe des Menschen ansammelt. Im schlimmsten Fall kann er sogar krebserregend sein. “Öko-Test” zufolge hat der Hersteller Johnson & Johnson bereits auf der negative Testergebnis reagiert und angekündigt, den Stoff aus der Rezeptur der Creme zu entfernen.

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