Penis korrekt ausmessen

Wie findet man(n) die passende Kondomgröße?

Jede Aubergine ist ein wenig anders geformt – und jeder Penis auch.

Ziegenblasen oder mit Asche und Salzen präparierte Leinensäckchen muss sich heute niemand mehr über sein bestes Stück stülpen. Solche Techniken nutzten Menschen vor einigen Jahrhunderten, um Schwangerschaften zu verhindern. Heutzutage gibt es für jeden Penis das passende Präservativ. Wenn man(n) denn genau weiß, wie lang und dick er im erigierten Zustand ist. Auf das Augenmaß sollte sich dabei lieber nicht verlassen werden. Denn wie es um die Größe des Penis steht, diese Zahl variiert in Studien und Umfragen doch sehr – je nachdem, ob die Herren um Auskunft gebeten werden oder Forschende selbst mit dem Lineal nachmessen.

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Das mittlerweile eingestellte Männermagazin „FHM“ befragte im Jahr 2007 mehr als 6700 deutsche Männer, wie lang ihr Penis sei. Kaum jemand (3 Prozent) gab eine Länge von weniger als 13 Zentimeter an. 15 Prozent sagten, ihr bestes Stück messe zwischen 13 und 15 Zentimeter. Drei von zehn Männern waren sich sicher, 15 bis 18 Zentimeter in der Hose zu haben. Knapp ein Drittel brachte es laut eigener Aussage auf 18 bis 20 Zentimeter. Jeweils 10 Prozent gaben an, einen noch längeren Penis zu haben, oder wollten sich nicht äußern.

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Die Zahlen der „FHM“-Studie fußen allerdings offenbar auf einer ziemlichen Selbstüberschätzung. Für eine britische Meta-Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr 2014 Forschungsarbeiten ausgewertet, für die Fachpersonal die Penisse von mehr als 15.000 Männern aus verschiedenen Ländern ausgemessen hat. Das Ergebnis der Forschenden des King‘s College London: Durchschnittlich ist das Glied des Mannes im erigierten Zustand 13,12 Zentimeter lang. Es hat einen Umfang von 11,66 Zentimetern und einen Durchmesser von 3,69 Zentimetern.

Penisgröße richtig messen

Dennoch, nur weil der weltweite Durchschnittspenis auf um die 13 Zentimeter anschwillt und etwa 3,7 Zentimeter dick ist, kann der eigene von diesen Werten natürlich abweichen. Um das wortwörtlich passende Kondom auszuwählen, ist besonders wichtig, die Breite des eigenen Penis zu kennen.

Um den Umfang zu messen, ein Maßband um den steifen Penis wickeln. Wer keines zur Hand hat, nimmt stattdessen einen Faden, legt ihn um den Penis und misst anschließend die Länge des Fadens. Der gemessene Penisumfang bestimmt die Kondomgröße. Die Länge des besten Stücks ist dagegen nicht so wichtig für die Wahl des passenden Gummis. Wer dennoch scharf darauf ist, diese zu wissen: Dafür misst man(n) von der Peniswurzel, das ist der Punkt im Knick zwischen Penis und Hodensackansatz, bis zur Eichelspitze.

Die richtige Kondomgröße wählen

Wer seinen Umfang und Durchmesser kennt, kann nun ein passendes Kondom wählen. Kondome gibt es in vielen verschiedenen Größen, die außen auf der Verpackung stehen. „Viele Hersteller empfehlen, drei ‚benachbarte‘ Größen auszuprobieren, um die ideale für sich zu finden“, informiert die AOK. Für den Durchschnittsumfang von 11,66 Zentimetern sollte man zum Beispiel ausprobieren, ob Größe 53, 54 oder 55 am besten passt, ist der Tabelle zu Kondomgrößen der Krankenkasse zu entnehmen.

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Wer erst einmal das passende Kondom gefunden hat, ist auf der sicheren Seite. Denn zu kleine Kondome verursachen manchen Männern Schmerzen, lassen den Penis schlapp werden und können schneller platzen. Zu große Kondome sitzen dagegen zu locker und können leicht abrutschen. Wer die passende Größe wählt, hat auf jeden Fall mehr Spaß beim Sex – und zeugt weder ungewollt Kinder noch steckt er sich oder andere mit sexuell übertragbaren Krankheiten an.

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