Mission zum Mond verschoben

Nasa testet Raketensystem „Artemis“ – erneut Probleme

USA, Cape Canaveral: Die Artemis-Rakete der NASA mit dem Orion-Raumschiff an Bord verlässt das Vehicle Assembly Building und bewegt sich zur Startrampe 39B im Kennedy Space Center.

Cape Canaveral. Das krisengeplagte Raketensystem für die „Artemis“-Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa hat auch einen zweiten unbemannten Bodentest nicht ohne technische Probleme absolviert. Zwar habe der Test diesmal abgeschlossen und die Rakete voll betankt werden können, teilte die Nasa am Dienstag mit. Aber zuvor sei bei dem mehrtägigen Test unter anderem ein Wasserstoff-Leck entdeckt worden, das nicht richtig repariert werden konnte.

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Das System – bestehend aus der Rakete „Space Launch System“ und der „Orion“-Kapsel – war Anfang Juni auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida für den zweiten unbemannten Test ausgerollt worden. Bei dem sogenannten „Wet Dress Rehearsal“ werden bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet. Ein erster solcher Test hatte im März gleich mehrfach wegen unterschiedlicher technischer Probleme abgebrochen werden müssen. Der Start soll frühestens im August erstmals getestet werden.

„Artemis“-Mission zum Mond

Mit der „Artemis“-Mission sollten eigentlich bis 2024 wieder US-Astronautinnen und Astronauten auf dem Mond landen, erstmals auch eine Frau. Dies ist nun frühestens für 2025 geplant. Drei Astronauten und eine Astronautin sollen mit dem Raumfahrzeug „Orion“ in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen dann auf ein Landegefährt umsteigen. Am Mond soll zudem eine Art Raumstation geschaffen werden, auch als Basis für einen bemannten Flug zum Mars – dies allerdings erst in fernerer Zukunft.

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Im Rahmen der „Artemis“-Mission soll zudem auf dem Mond Atomkraft produziert werden. Die Design-Entwürfe dreier US-Firmen seien dafür ausgewählt worden, teilte die Nasa am Dienstag mit. Zum Ende des Jahrzehnts könnte die Technik auf dem Mond wohl erstmals getestet werden.

RND/dpa

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