Nach Boykottaufrufen im Internet

Coca-Cola, Starbucks und McDonald‘s stellen Geschäfte in Russland ein – Pepsico schränkt ein

Der US-Getränke- und Lebensmittelkonzern Pepsico schränkt sein Geschäft in Russland stark ein. (Symbolbild)

Atlanta. Immer mehr Unternehmen stellen wegen des Krieges in der Ukraine ihre Geschäfte in Russland ein oder schränken diese ein. Viele Unternehmen waren wegen ihrer anhaltenden Geschäftsaktivitäten in Russland zuletzt immer stärker unter Druck geraten, etwa durch Boykottaufrufe im Internet. Der US-Getränke- und Lebensmittelkonzern Pepsico etwa schränkt sein Geschäft in Russland stark ein. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, den Verkauf und die Herstellung von Softdrinks wie Pepsi, 7Up und Mirinda vorübergehend auszusetzen. Zudem werde Pepsico Investitionen sowie sämtliche Werbe- und Marketingaktivitäten in Russland stoppen.

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Allerdings will das Unternehmen, das auch ein breite Lebensmittelsparte hat, weiterhin ein Angebot in Russland aufrechterhalten. Dazu zählen etwa Milchprodukte oder Baby-Nahrung, erklärte Vorstandschef Ramon Laguarta in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Dies seien wichtige Artikel des täglichen Bedarfs, bei denen Pepsico eine „humanitäre“ Verantwortung habe.

Geschäftsaktivitäten in Russland werden ausgesetzt

Der US-Getränkeriese Coca-Cola setzt sein Geschäft in Russland wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine aus. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Atlanta mit und sprach den Menschen in der Ukraine Mitgefühl angesichts der „tragischen Ereignisse“ aus.

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Die weltgrößte Café-Kette Starbucks stoppt ihren Betrieb in Russland ebenfalls. „Wir haben entschieden, sämtliche Geschäftsaktivitäten in Russland auszusetzen“, verkündete Starbucks-Vorstandschef Kevin Johnson am Dienstag in einem Schreiben an die Mitarbeiter. McDonald‘s kündigte am Dienstag ebenfalls an, seine rund 850 Filialen in Russland bis auf Weiteres zu schließen.

RND/dpa

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