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Klimaschutz

VW-Chef Diess will „CO2-Steuer“ für Mitarbeiter einführen

Eine Privatflugzeug des Volkswagen-Konzerns steht am Flughafen in Braunschweig. Manager sollen bei Nutzung der VW-Firmenflieger eine „CO2-Steuer“ zahlen.

Eine Privatflugzeug des Volkswagen-Konzerns steht am Flughafen in Braunschweig. Manager sollen bei Nutzung der VW-Firmenflieger eine „CO2-Steuer“ zahlen.

Wolfsburg.Volkswagen-Mitarbeiter sollen nach einem „Spiegel“-Bericht künftig für den Ausstoß des Klimagases CO2 etwa bei Flugreisen bezahlen. Eine interne „CO2-Steuer“ solle Anreize schaffen, den Kohlendioxidausstoß zu verringern, schrieb das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf einen Brief von Diess an seine Führungskräfte.

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VW-Manager sollen 100 Euro je Tonne CO2 zahlen

Der hauseigene Flugservice wird demnach den Managern je verursachter Tonne CO2 100 Euro in Rechnung stellen – mit dem Geld will VW Klimaschutzprojekte mitfinanzieren. Nach VW-Angaben steht das Unternehmen zu seiner Verantwortung und den Klimazielen von Paris. Es sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, wie das genau aussehen werde.

Neue E-Autos sollen schon zum Marktstart CO2-neutral hergestellt werden

Nach Angaben des Konzerns ist es das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette CO2-neutral zu gestalten. Dies müsse auch intern gelten. So soll das erste vollelektrische Fahrzeug der künftigen ID-Modellfamilie, dessen Produktion ab Ende 2019 in Zwickau anrollt, schon zum Marktstart CO2-neutral hergestellt werden. Aber CO2-Ausstoß etwa bei der Stahlproduktion lasse sich nicht ganz vermeiden, schrieb Diess. Gedacht ist das Vorhaben dem Brief zufolge als Ausgleich für Umweltschäden, die sich bislang nicht vermeiden ließen.

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Manager sollen E-Autos als Dienstwagen fahren

Ohnehin will Diess dafür sorgen, dass die Manager mit Anspruch auf einen Dienstwagen auf Batterie-Autos umsteigen. Diess hatte im vergangenen Jahr vor Managern kritisiert, es dürfe nicht sein, Kunden den Kauf sparsamer, sauberer Autos ans Herz zu legen und selbst schwere, PS-starke Geländewagen zu fahren.

Lesen Sie auch: E-Mobilität: VW verlangt Unterstützung der Politik

Von dpa/der Redaktion

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