Studie: Energiewende kommt trotz Corona-Pandemie weltweit voran

Im vergangenen Jahr haben einer Studie zufolge die Investitionen in eine nachhaltigere Energieversorgung trotz der Pandemie erstmals die Marke von 500 Milliarden Dollar (415 Mrd Euro) überschritten.

Im vergangenen Jahr haben einer Studie zufolge die Investitionen in eine nachhaltigere Energieversorgung trotz der Pandemie erstmals die Marke von 500 Milliarden Dollar (415 Mrd Euro) überschritten.

Genf. Im vergangenen Jahr haben einer Studie zufolge die Investitionen in eine nachhaltigere Energieversorgung trotz der Pandemie erstmals die Marke von 500 Milliarden Dollar (415 Mrd Euro) überschritten. 92 von 115 untersuchten Ländern hätten seit 2010 Fortschritte gemacht, berichtete die Stiftung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Cologny bei Genf.

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Führende Volkswirtschaften haben ökologische Nachhaltigkeit verbessert

Deutschland rückte im Energy Transition Index des WEF im Jahresvergleich von Platz 20 auf Platz 18 vor. Seit 2012 hält sich der Fortschritt in der Bundesrepublik nach der Betrachtung des WEF aber in Grenzen. Spitzenreiter waren Schweden, Norwegen und Dänemark.

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„Alle führenden zehn Volkswirtschaften haben ihre ökologische Nachhaltigkeit wesentlich verbessert, insbesondere bei der Reduzierung der Kohlenstofflast im Energiemix, unterstützt durch ein starkes politisches Bekenntnis und Investitionen in die Energiewende“, schrieb das WEF. Die Zahl der Menschen ohne Strom sei seit 2010 von 1,2 Milliarden auf 800 Millionen zurückgegangen.

Index berücksichtigt auch wirtschaftliche Entwicklung

Schweden blieb wie seit vier Jahren auf Platz 1, gefolgt von Norwegen (vorher Platz 5) und Dänemark (vorher 4). Die Schweiz und Finnland fielen von den Plätzen 2 und 3 auf 4 und 6 zurück. Österreich rückte von Platz 6 auf 5 vor. Die USA lagen auf Platz 24 (32), China auf 68 (78), Indien fiel von 74 auf 87 zurück.

Der Index vergleicht die Energiesysteme in 115 Ländern. Berücksichtigt werden etwa wirtschaftliche Entwicklung und Wachstum, ökologische Nachhaltigkeit und Energieversorgungssicherheit und die Bereitschaft der Regierungen zum Wandel hin zu sicheren, nachhaltigen, bezahlbaren und inklusiven Energiesystemen.

RND/dpa

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