Corona-Krise

Einbruch in der Autoindustrie belastet Stahlkonzern Salzgitter

Die Corona-Krise und der Nachfragerückgang der Autoindustrie treffen den Stahlkonzern Salzgitter hart.

Die Corona-Krise und der Nachfragerückgang der Autoindustrie treffen den Stahlkonzern Salzgitter hart.

Salzgitter. Der Stahlhersteller Salzgitter hat im ersten Halbjahr wegen der Corona-Krise einen Millionenverlust verbucht. Nach den ersten sechs Monaten steht ein Minus von 144,7 Millionen Euro nach Steuern, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum 2019 noch 96,4 Millionen Euro verdient hatte. Während die Baubranche sich trotz der Krise stabil zeigte, belastete vor allem der Nachfrageeinbruch aus der Automobilindustrie das Ergebnis, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

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Salzgitter setzt darauf, die Liquidität zu sichern

Bereits Ende Juli hatte Salzgitter mit vorläufigen Zahlen über einen Fehlbetrag von 127,8 Millionen Euro informiert. Die Folgen der Pandemie hätten den Konzern im zweiten Quartal 2020 deutlich stärker beeinträchtigt als in den ersten drei Monaten des Jahres, hieß es. Derzeit liege der Fokus auf dem Management der wirtschaftlichen Auswirkungen. „Oberste Priorität besitzt die Sicherung der Liquidität des Konzerns“, sagte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann.

Von RND/lni

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