Verbraucherzentrale: Deutsche Bank setzt Kunden unter Druck

Die Skyline der Deutschen Bank in Frankfurt.

Die Skyline der Deutschen Bank in Frankfurt.

Berlin. Mit einem Brief haben drei Banken der Deutsche Bank Gruppe ihr Kunden aufgefordert, den „aktuellen Preisen und Bedingungen“ zuzustimmen. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), laut dem Banken und Sparkassen in der Vergangenheit zu Unrecht Gebühren erhöht haben. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen glaubt, dass die Bank ihre Kunden unter Druck setzen will.

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Wie die Zeitung „Hannoversche Allgemeine“ berichtet, haben die Deutsche Bank und ihre Töchter Postbank und Norisbank den Kontoinhabern via Brief eine Frist mitgeteilt, bis zu der sie den Preisänderungen zustimmen können. „Nur dann können wir unsere Zusammenarbeit auf rechtlich sicherer Grundlage fortführen“, heißt es laut „Hannoverscher Allgemeinen“ in einem Schreiben der Postbank.

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Die Verbraucherzentrale Niedersachsen glaubt dem Bericht zufolge, dass die Banken ihre Kunden unter Druck setzen wollen: „Damit will die Bank wohl zu verstehen geben, dass sie das Vertragsverhältnis nötigenfalls kündigen wird“, sagte Philipp Rehberg, Referent für Finanzdienstleistungen, der „HAZ“. Der Deutsche Bank Konzern weist die Vorwürfe zurück.

Hintergrund ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs, das im April Gebührenerhöhungen in der Vergangenheit als nichtig erklärt hatte. Dadurch drohen den Kreditinstituten zum einen Rückforderungen der Kundinnen und Kunden, zum anderen muss aktuell erhobenen Gebühren zugestimmt werden.

RND/ag

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