Supermarktkette gegen Brauseproduzent

Nächste Runde im Machtkampf zwischen Coca-Cola und Edeka: Was passiert ab Oktober?

Das Coca-Cola-Logo ist an der Fassade einer Produktionshalle in Mannheim angebracht. Der US‑Konzern liefert sich derzeit einen Machtkampf mit Edeka.

Das Coca-Cola-Logo ist an der Fassade einer Produktionshalle in Mannheim angebracht. Der US‑Konzern liefert sich derzeit einen Machtkampf mit Edeka.

Der Machtkampf zwischen Coca-Cola und Edeka geht weiter. Nachdem Deutschlands größte Supermarktkette durch eine einstweilige Verfügung durchsetzte, von Coca-Cola weiter beliefert zu werden, hat der US‑Konzern Widerspruch eingelegt. Die Entscheidung des Landgerichts Hamburg sei getroffen worden, ohne dass das Unternehmen dazu angehört worden sei, teilte eine Sprecherin von Coca-Cola Deutschland mit.

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So hätten die Argumente von Coca-Cola nicht einfließen können. Die Preiserhöhung sei frühzeitig angekündigt und erläutert worden. Sie liege noch „deutlich“ unter der aktuellen Nahrungsmittelinflation „und auch unter der preislichen Entwicklung vieler Handelsmarken“.

Coca-Cola muss Edeka beliefern – doch was ist im Oktober?

Hintergrund ist ein Streit zwischen den beiden Lebensmittelriesen. Nachdem Coca-Cola ankündigte, die zuletzt im Januar 2022 vertraglich vereinbarten Einkaufspreise zu erhöhen, wies Edeka das zurück. Der US‑Konzern stellte daraufhin die Lieferung an die Edeka-Filialen ein. Durch das Hamburger Urteil musste Coca-Cola jedoch einlenken: Das Unternehmen habe es zu unterlassen, Edeka unter den zuletzt vereinbarten Bedingungen bis zum Abschluss einer Abschlussvereinbarung nicht mehr zu beliefern. Die Limonade kehrte in die Supermarktregale zurück – vorerst.

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Denn noch ist offen, wie es weitergeht. Die einstweilige Verfügung ist bis zum 30. September befristet. Wie eine Sprecherin von Coca-Cola Deutschland dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bestätigte, stehen beide Unternehmen derzeit im Gespräch. „Wir hoffen auf einen zügigen und konstruktiven Fortgang der Gespräche und auf Verhandlungsbereitschaft bei Edeka“, heißt es.

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