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Willkommen in Salzgitter

Vivaldi zum Singen: Propstei-Chorprojekt in der Lebenstedter Martin-Luther-Kirche

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sant Propsteikantorin Carmen Winkler freut sich auf alle Interessierten für das dritte Propstei-Chorprojekt. FOTO: RUDOLF KARLICZEK

Lebenstedter Propstei startet im November ihr nächstes Chorprojekt

Salzgitter. Die Lebenstedter Propsteikantorin Carmen Winkler lädt alle Interessierten zum Mitsingen beim dritten Propstei-Chorprojekt ein, das kommenden Monat startet. Auf dem Programm steht das ,,Gloria D-Dur, RV 589" von Antonio Vivaldi für Solisten, Chor und Orchester. Die Aufführung ist geplant am Sonntag, 4. Dezember, um 18 Uhr in der Lebenstedter Martin-Luther-Kirche.

„Vivaldis Musik ist bekannt für ihre Virtuosität und Brillanz, aber auch für gefühlvolle lyrische Melodien“, so Carmen Winkler. Die überwiegende Zahl seiner Werke bestehe aus Konzerten, darunter sehr viele für Streichinstrumente wie die weltbekannten Violin-Konzerte „Die vier Jahreszeiten". Es gebe jedoch auch Chorwerke. Zu ihnen gehört sein „Gloria D-Dur", das sich des liturgischen Textes des „Gloria in excelsis" (Ehre sei Gott in der Höhe) bedient und diesen ausführlich in mehreren Chorund Solo-Sätzen präsentiert.

„Der Textanfang ist vielen aus der Weihnachtsgeschichte als Gesang der Engel bekannt, weshalb das Gloria gern in der Weihnachtszeit aufgeführt wird", erklärt Carmen Winkler. Außerdem sei das Gloria als Lobgesang ein Bestandteil christlicher Messen und Gottesdiensten. „Der Chorpart ist gut singbar, eingängig und kann mit überschaubarem Probenaufwand erarbeitet werden. Die oben genannte Virtuosität bleibt dabei überwiegend den begleitenden Streichern vorenthalten."

Die Proben sind angesetzt an vier Wochenenden, jeweils freitags von 18 bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 19 Uhr im St.-Andreas-Gemeindehaus in Lebenstedt. Es handelt sich um die Wochenenden am 4. und 5. November, 11. und 12. November sowie am 25. und 26. November sowie am Freitag, 2. Dezember.

Für das erforderliche zügige Probentempo sind Notenkenntnisse und eine Möglichkeit zur eigenen Vorbereitung von Vorteil. Noten und CDs zum Üben können bei der Anmeldung bestellt werden. Für die Deckung der Kosten wird ein Beitrag von 20 Euro pro Person erbeten. Anmeldeschluss ist am Dienstag, 1. November. Informationen und Anmeldung bei Propsteikantorin Carmen Winkler unter Tel. (05341) 2253625 oder per Email an carmen.winkler@lk-bs.de.


Sprache öffnet Türen

Fachtag Bildung bot spannende Infos und Erkenntnisse

Salzgitter. Sprachbildung spielt in Niedersachsens Schulen nicht erst seit dem vermehrten Zuzug ukrainischer Familien eine besondere und wichtige Rolle - umso mehr in einer weltoffenen Stadt wie Salzgitter mit mehr als 100 Nationalitäten. Mehrsprachigkeit bietet dabei Chancen, die im Unterricht und der Vorschulpädagogik didaktisch genutzt werden können.

Wie dies gut gelingt, war Thema des gemeinsamen Fachtages des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) Braunschweig und der Stadt Salzgitter. Bildungseinrichtungen Dr. hatten einerseits Möglichkeiten zum Austausch, und andererseits konnten sie sich über vorhandene Angebote informieren. Nach einem Impulsvortrag zu mehrsprachigen Lerngruppen der Erziehungswissenschaftlerin Esra Hack-Cengizalp der Goethe-Universität Frankfurt am Main informierten unter anderem das Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule, das Sprachbildungszentrum, Vor-Sprung-Salzgitter oder die Stadtbibliothek über ihre Angebote.

»Mehrsprachigkeit ist die erstrebenswerte Fähigkeit eines Menschen mehr als eine Sprache zu sprechen oder zu verstehen, manchmal ist diese jedoch mit Herausforderungen enormen verbunden", so Torsten Glaser, Behördenleiter des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung. „Unser Ziel ist es, ein schulisches Angebot zu schaffen, das das Sprachbewusstsein und die Wertschätzung der eigenen Mehrsprachigkeit stärkt und das gleichzeitig einen offenen und toleranten Umgang mit verschiedenen Kulturen fördert."

Salzgitters Sozialdezernent Dr. Dirk Härdrich ergänzt: „Viele Bildungseinrichtungen in Salzgitter stehen vor besonderen Herausforderungen hinsichtlich Mehrsprachigkeit bei Kindern, Jugendlichen und Eltern. Dieser Fachtag ist wichtig, um die Agierenden zu vernetzen. Vom Austausch miteinander und den hier vorgestellten Angeboten werden wir alle profitieren."