Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Anzeige
START IN DIE BAUSAISON MAI 2022

Auf die Verlegung kommt es an, so Stefan Lewandowski vom Peiner Baumarkt Baustoff Brandes

OPTIMAL „GEBETTET“ BEGEISTERN KERAMIK-BÖDEN DAUERHAFT

Auf die Verlegung kommt es an, so Stefan Lewandowski vom Peiner Baumarkt Baustoff Brandes Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Stefan Lewandowski steht Kunden bei der Wahl der optimalen Verlegetechnik mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Melanie Stallmann

Damit Outdoor-Böden eine wirklich einheitliche Fläche ohne lästige Stolperfallen ergeben und auch dauerhaft schön bleiben, müssen sie optimal „gebettet“ werden. „Daher gilt es grundsätzlich, nicht nur die allgemeingültigen Empfehlungen zu beachten, sondern auch und vor allem, die individuellen Verhältnisse vor Ort zu prüfen", weiß Stefan Lewandowski, Spartenleiter Garten- und Landschaftsbau bei Baustoff Brandes.

Foto: Ekkachan Rimjaem/123RF

„Die häufigste Methode ist das Verlegen von Feinsteinzeug auf einer mindestens fünf Zentimeter starken Schicht aus Drain- beziehungsweise Einkornmörtel. Dieser bietet eine stabile Basis und lässt zugleich Regenwasser durch", beschreibt er. Die Keramikplatten werden dann mit einer Haftschlämme auf die Mörtelschicht gesetzt und anschließend verfugt.

Fliesenkleber sind für Innenräume perfekt, im Außenbereich halten sie aber stark schwankende Temperaturen und wechselnde Feuchtigkeit nur bedingt aus. „Wer diese Methode in Erwägung zieht, sollte unbedingt einen versierten Fliesenleger beauftragen, der bereits Erfahrung mit dem Verlegen von Feinsteinzeug hat", empfiehlt der Experte.

Auf Balkonen oder auch Dachterrassen ist die Verlegung der Platten auf sogenannten Stelzlagern sehr beliebt. Denn diese Variante biete sich lediglich dann an, wenn schon ein fester und abgedichteter Untergrund existiert, beispielsweise eine Fundamentplatte aus Beton. Bei Verlegung auf Betonträgerplatten sind laut Lewandowski besondere Konstruktionen, Abdichtungen und Flächendränagen zu berücksichtigen.

Manche Sparfüchse setzten auf die ungebundene Verlegung auf Split. „Doch Vorsicht", warnt Lewandowski. Die Platten könnten sich auf der Bettung bewegen. Die Folge: Unebenheiten im Belag, kippelnde Platten, die zu gefährlichen Stolperfallen werden können, und möglicherweise auch Belagsschäden, die zu kostenaufwendigem Austausch führen. Grundsätzlich sei dieses Risiko bei den etwas dickeren, drei Zentimeter starken Platten zwar weitaus geringer, allerdings keinesfalls ausgeschlossen. „Grundsätzlich stehen wir unseren Kunden und Interessenten aber mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Wahl der optimalen Verlegetechnik geht", hebt er hervor. Schließlich sei es das Ziel, dass die schmückende Neuanschaffung auf Balkon und Terrasse auch langfristig Freude mache.