Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Anzeige
START IN DIE BAUSAISON MAI 2022

Auch bei großer Hitze kühlen Kopf bewahren

DÄMMUNG SORGT FÜR ANGENEHME TEMPERATUREN IM HAUS

Auch bei großer Hitze kühlen Kopf bewahren Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Die Grafik verdeutlicht, warum sommerlicher Wärmeschutz in Gebäuden so wichtig ist. Foto: djd/www.der-daemmstoff.de

Der jüngste Bericht des Weltklimarats lässt keine Zweifel: Der Klimawandel wird die Zahl der Extremwetterereignisse weltweit drastisch ansteigen lassen. Selbst wenn die vergangenen beiden Jahre nicht darauf hindeuten, sind auch für Deutschland immer mehr intensive Hitzewellen zu erwarten. Daher sollten Hausbesitzer gewappnet sein, der sommerliche Wärmeschutz in Gebäuden gewinnt zunehmend an Bedeutung. Zu hohe Raumtemperaturen können zur körperlichen Beeinträchtigung führen und die Leistungsfähigkeit einschränken. Das gilt vor allem auch vor dem Hintergrund, dass immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten.

DÄMMUNG = HITZEBARRIERE

Große Fensterflächen sind ein Haupteinfallstor für die Hitze. Aber auch nicht oder unzureichend gedämmte Bauteile tragen wesentlich zur Wärmebelastung in Innenräumen bei. Dachziegel beispielsweise heizen sich durch Sonneneinstrahlung schnell auf und geben bei ungedämmten Konstruktionen die Wärme fast ungehindert an die darunterliegenden Räume weiter. Dagegen kann eine gute Dämmung der Gebäudehülle dafür sorgen, Temperaturunterschiede im Gebäudeinneren gering zu halten. Die Dämmung wirkt dabei wie eine Barriere: Sie kann das Eindringen von Hitze durch das Dach oder die Wände ins Gebäude wirkungsvoll reduzieren. Mit einer fachgerechten Dämmung aus Mineralwolle – dazu zählen Glas- und Steinwolle - lassen sich energieeffiziente und wärmeabweisende Gebäudehüllen leicht herstellen. 

Mit einer fachgerechten Dämmung aus Mineralwolle bleibt die Leistungsfähigkeit im Homeoffice auch bei hohen Temperaturen erhalten. Foto: djd/www.der-daemmstoff.de/Getty Images/svetikd

Ganz nebenbei kann durch einen solchen Hitzeschutz die benötigte Energie zur Erzeugung eines angenehmen Raumklimas zum Beispiel durch Klimaanlagen so gering wie möglich gehalten werden. In der kalten Jahreszeit dagegen verringert die Dämmung aus Mineralwolle wirksam Wärmeenergieverluste durch die Außenbauteile und spart zugleich Heizkosten.

ZUSÄTZLICHE ABKÜHLUNG

Der größte Wärmeeintrag ins Gebäude erfolgt durch nicht verschattete Süd- und Westfenster. Außen liegende Sonnenschutzvorrichtungen durch Jalousien, Markisen oder Rollläden mit einem hohen Verschattungsgrad können daher das Innenraumklima positiv beeinflussen. Aber auch das richtige Verhalten der Gebäudenutzer ist wichtig. Dazu gehört in erster Linie optimiertes Lüften. Wenn die Außenluft geringere Temperaturen hat als die Innenluft - also vor allem in der Nacht und den frühen Morgenstunden –, kann das Gebäudeinnere wieder abgekühlt werden. Die Abkühlung der Raumluft bewirkt eine Abkühlung der inneren Bauteilschichten. Um den besten Lüftungseffekt zu erzielen, sollten in der kühlen Tageszeit einander gegenüberliegende Fenster weit geöffnet werden. So entstehen optimale Luftwechsel. djd