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Katze, Hund & Co.

Peiner Tierschutzverein hat jetzt mehr als 500 Mitglieder

Die neuen Vorstands- und Beiratsmitglieder:

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Günter Diederichs freut sich, dass die neue Tierklappe am Tierheim so gut angenommen wird. © Burkhard Zühlke

Mehr als 90 Jahre ist es her, dass der Peiner Tierschutzverein gegründet wurde. In dieser Zeit hat sich die bekannteste Tierschutzorganisation im Peiner Land, die auch das Tierheim an der Fritz-Stegen-Allee in der Südstadt betreibt, enorm entwickelt, denn: Dank der Unterstützung der Tiertafel und auch des Peiner Taubenschutzes ist die Mitgliederzahl auf mehr als 500 gestiegen. Und der Positivtrend soll weitergehen, wie sich auch der im vergangenen Jahr neu gewählte Vorstand als Ziel gesetzt hat.  

Aktive Helfer werden immer gesucht

Die Arbeit im Tierheim unter der Leitung von Heike Brakemeier übernehmen die hauptberuflichen Tierpflegerinnen und ehrenamtlichen Helfer auf Grundlage der Tierheimordnung, die medizinische Betreuung der Tiere erfolgt durch Dr. Georg Heiber und seine Tochter Sarah Spickschen, die ebenfalls Tierärztin ist. Gemeinsam mit dem Vorstand vertreten die Vereinsmitglieder den Tierschutzgedanken und wollen durch Aufklärung, Beratung und gutes Beispiel Verständnis für das Wesen der Tiere wecken, ihr Wohlergehen fördern sowie Tierquälerei oder Tiermisshandlung verhindern. Bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz soll der Verein eine strafrechtliche Verfolgung veranlassen.
  

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© suwatsir/123RF

Das Peiner Tierheim bietet Fundtieren und gegebenenfalls auch Abgabetieren ein vorübergehendes Zuhause. Nach der Aufnahme werden alle Tiere tierärztlich untersucht und gegebenenfalls behandelt. „Oft erleben diese Tiere bei uns das erste Mal, dass eine Hand auch streicheln und eine Stimme auch liebevoll zu ihnen reden kann“, verdeutlicht Brakemeier. Auch für eine Wohlfühlumgebung sei im Tierheim, in dem sich in den vergangenen Jahren viel verändert habe, gesorgt. Maßgeblichen Anteil da ran habe der Platzwart Roland Geppert, der den Außenbereich erheblich verschönert hat. So wurde eine Voliere gebaut, es gab bauliche Veränderungen für Hühner und Enten, die Schweine erhielten eine Suhle und auch der Wetterschutz im Katzen-Außenbereich wurde erneuert. Neu hinzugekommen ist außerdem die Tierklappe, in die auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten anonym Tiere eingesetzt werden können, für die es kein Zuhause (mehr) gibt. Erst kürzlich seien es 16 Wüstenrennmäuse gewesen, die über die Klappe ein neues Heim fanden. Denn sobald sich die Klappe nach dem Einsetzen der Tiere schließt, erhalten Tierheim-Mitarbeiter eine Nachricht, um die Tiere aus den Boxen zu nehmen und zu versorgen.

„Ich danke allen, die uns bei den Arbeiten unterstützt haben“, sagt Günter Diederichs, der außerdem auf zusätzliche Unterstützung hofft, denn in dem Tierschutz verein gebe es immer etwas zu tun. Gesucht würden Gassi-Geher, Katzen-Streichler, handwerklich Begabte und viele andere mehr. Und da die Einnahmen des Vereins allein nicht ausreichen, um die laufenden Betriebskosten des Tierheims zu decken, würden sich die Tiere besonders über Geld-Spenden und Erbschaften freuen. bz/sta
  

Die neuen Vorstands- und Beiratsmitglieder:

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© Burkhard Zühlke

Vorsitzender Günter Diederichs hat als Vertreterin Stephanie Geppert an seiner Seite, Schatzmeisterin ist Dagmar Kaczmareck, Schriftführerin Martina Misera, Beisitzer ist der Tierarzt Dr. Georg Heiber. Der Beirat ist mit Brigitte Bux, Burkhard Zühlke, Christine Büchner, Jana Wipper, Jennifer Beck, Julia Kraul, Nathalie Hardys und Sarah Spickschen besetzt, Carsten Löhr vertritt die Stadt Peine im Beirat.