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Nass und muffig: Wenn der Keller feucht ist

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© photovs/123RF

Feuchte Keller sind nicht selten das Problem Nummer eins in älteren Häusern. Kein Bauteil ist Feuchtigkeit so ausgesetzt wie der Keller. Dabei ist ein muffiger Geruch nur das geringste Ärgernis. Feuchtigkeit kann zu Schimmel führen und die ser greift nicht nur die Bausubstanz an, er kann auch gesundheitliche Probleme hervorrufen. Daher sollte immer darauf geachtet werden, regelmäßig und vor allem richtig zu lüften. Während man im Winter sehr oft das Fenster öffnen sollte, gilt im Sommer nicht „viel hilft viel“. Ist die Außentemperatur nämlich zu hoch, kann sich an den Kellerwänden Kondenswasser bilden. Daher sollte im Sommer überwiegend nachts gelüftet werden.

Ist es schon zu spät und ist bereits Feuchtigkeit vorhanden, sollte schnellstmöglich gehandelt werden. Zunächst sollte man ermitteln, wo die Feuchtigkeit herkommt. Nur wenn man die Ursache gefunden hat, kann die richtige Sanierungsmaßnahme gewählt werden. Ist die Bodenplatte der Übeltäter, kann diese nachträglich abgedichtet werden. Gelangt die Feuchtigkeit jedoch durch die Seitenwände in den Keller, ist deren Sanierung etwas kostspieliger. In der Regel ist es erforderlich, dass die Wände von außen abgegraben werden und eine Drainage verlegt wird. Handelt es sich um aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk, kann diese mit speziellen Injektionen behandelt werden.

Stellt man in seinem Keller Feuchtigkeit fest, sollte unbedingt Fachpersonal beauftragt werden. Ein Spezialist findet die Ursache oft recht schnell und kann geeignete Sanierungsmaßnahmen vorschlagen.