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HWG Kurier

Betriebsferien 2022 der HWG-Geschäftsstelle in Peine

Betriebsferien 2022 der HWG-Geschäftsstelle in Peine Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

© bartusp/123RF

Unsere HWG-Geschäftsstelle einschließlich Beratungsdienst hat vom 1. bis 14. August 2022 Betriebsferien und ist daher in dieser Zeit geschlossen. In dieser Zeit erfolgt mithin auch keine Formularausgabe. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Hinweis bezüglich schriftlicher Beratung im Rahmen der Rechtsberatung

Die uns erreichenden schriftlichen Anfragen haben in den letzten zwei Jahren mit über 25 Prozent enorm zugenommen. Dies wird sicherlich auch im Zusammenhang mit der Pandemie stehen. Aber auch unabhängig davon haben wir festgestellt, dass dieses Angebot von unseren Mitgliedern sehr gerne angenommen wird, weil man die Zeit einspart, die für eine persönliche Beratung in unseren Räumen aufgebracht werden müsste. Das bedeutet aber zugleich durch die notwendige zusätzliche Einbindung des Juristensekretariats deutlich erhöhte Kosten, weshalb wir um Verständnis bitten, für diesen Service ab dem 1. Juli 2022 eine geringe Schreibgebühr erheben zu müssen, die je nach Aufwand zwischen 10 Euro und 30 Euro liegen wird. Fotokopiekosten sowie Ausdruck von Anlagen werden erst ab 10 Seiten mit 0,50 Euro je Seite abgerechnet.

Die telefonische sowie die persön liche Rechtsberatung in unserer Geschäftsstelle ist selbstverständlich weiterhin für Sie kostenlos.


Unsere Empfehlung: Indexmiete ankreuzen

Aufgrund der sich aktuell stark erhöhenden Inflation raten wir nochmals dringend an, bei Ausfüllung der HWG-Mietvertragsformulare zu § 5 im Rahmen der dortigen Wahlmöglichkeiten die sog. Indexmiete anzukreuzen. Nur diese ermöglicht eine Mietanpassung entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für die Lebenshaltungskosten aller privaten Haushalte. Wichtige Einzelheiten hierzu können Sie aus unserer Website www.hwug-peine.de unter dem Link „Aktuelles“ entnehmen. In diesem Zusammenhang bemerkenswert: Die Deutsche Bank (NTV v. 16.04.2022) rechnet für dieses Jahr mit einer Inflationsrate von sieben bis acht Prozent, hält aber bei Verteuerung der Energieimporte sogar 10 Prozent und mehr für möglich.


Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen vornehmen

Die Betriebskostennachzahlungen für das Jahr 2021 werden noch moderat ausfallen. Ganz anders wird es bei den im Frühjahr 2023 zu erstellenden Jahresabrechnungen für dieses Jahr aussehen. Dann schlagen die Preiserhöhungen insbesondere bei Öl und Gas voll durch. Wir empfehlen Eigentümern, mit ihren Mietern über eine deutliche Anhebung der monatlichen Vorauszahlungen zu sprechen, zumal die Energiekosten infolge des Ukrainekrieges noch weiter ansteigen könnten. Eigentümer und Mieter sollten zur Vermeidung extrem hoher Nachzahlungen hierfür Geld zurücklegen oder erhöhte monatliche Vorauszahlungen leisten. Gerade hat der Versorger ENBW angekündigt, die Gaspreise zum Juli um 35 Prozent zu erhöhen. Bei Nachzahlungsansprüchen von Betriebskosten für das Vorjahr besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen (§ 560 Abs.4 BGB) für das laufende Jahr. Entsprechende Formulare hält unsere HWG-Geschäftsstelle bereit.


Mustermietvertrag zur Unterbringung von Flüchtlingen

Eine immer noch weiter wachsende Zahl an Flüchtlingen aus der Ukraine stellt den hiesigen Wohnungsmarkt vor besondere Herausforderungen. Unser Verein hat seine Mitglieder gebeten, bei der Unterbringung dieser Menschen behilflich zu sein. Ab sofort kann über unsere Geschäftsstelle ein Mustermietvertrag angefordert werden. Dieser wird zwischen dem privaten Vermieter und der Stadt/Gemeinde geschlossen, wodurch Letztere geflüchtete Menschen in dem angebotenen Wohnraum unterbringen kann. Dabei ist nicht das Wohnungsmietrecht, sondern das Gewerberaummietrecht anzuwenden mit unter anderem der Möglichkeit, von § 580 a BGB abweichende Kündigungsfristen zu vereinbaren.