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Sommer, Sonne, Sonnencreme

Ein gründlicher Sonnenschutz beugt Hautkrebs vor

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Auch im Urlaub ist ein Sonnenschutz wichtig. FOTO: PIXABAY

Die Sonne spendet Wärme und Licht und macht gute Laune. Ihre ultravioletten Strahlen können jedoch das Erbgut von Hautzellen schädigen. Daher zählt zu viel Sonnenlicht zu den Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs. Und der nimmt deutlich zu. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zählt Hautkrebs zu den häufigsten Tumorarten in Deutschland. Mehr als 220 000 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran.

Auch wenn die Symptome eines Sonnenbrands wie gerötete, schmerzende Haut nach wenigen Tagen abklingen: Mit jedem Sonnenbrand steigt das Hautkrebsrisiko. Denn die Haut - unser größtes Organ - vergisst nicht. Ein Sonnenbrand ist daher unbedingt zu vermeiden und die Haut vor schädigenden UV-Strahlen zu schützen. Daher gilt - egal ob daheim oder am Urlaubsort: intensive Sonnenbäder vermeiden, vor allem in der strahlungsreichen Mittagszeit, und schattige Plätze aufsuchen. Wer sich in der Sonne aufhält, sollte luftige, schützende Kleidung samt Sonnenhut tragen sowie reichlich Sonnenschutzmittel auf alle unbedeckten Hautpartien auftragen - je nach Hauttyp mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 und hohem UV-A- und UV-B-Schutz. Besonders auch empfindliche Stellen wie Nacken, Ohren und Fußrücken eincremen, regelmäßig nachcremen und dabei nie mit der Sonnencreme geizen.

Dank optimierter Diagnostikmethoden wird Hautkrebs häufig früh entdeckt und behandelt. Das erhöht die Heilungschancen erheblich. Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs. Jeder sollte auch selbst seine Haut regelmäßig auf Veränderungen an Pigmentmalen prüfen und bei Bedarf vorsorglich einen Arzt aufsuchen.