DFB-Auftakt am Freitag

VfLerin Huth geht als DFB-Kapitänin in die EM

Deutschlands Kapitänin bei der EM: Svenja Huth vom VfL Wolfsburg.

Deutschlands Kapitänin bei der EM: Svenja Huth vom VfL Wolfsburg.

Brentford. Am Freitag startet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit dem ersten Gruppenspiel gegen Dänemark (21 Uhr) in die Europameisterschaft in England. Dabei stehen zehn Akteurinnen des VfL Wolfsburg im Kader von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Eine davon ist Svenja Huth, die die DFB-Elf zum Auftakt als Kapitänin aufs Feld führen wird. Eigentlich ist Alexandra Popp die etatmäßige Kapitänin, sie hat aber nach langer Verletzungspause noch keine Startelf-Garantie. „Poppi war lange verletzt, also haben Sara Däbritz und ich uns die letzten Wochen immer abgewechselt. Je nachdem wie oft Poppi von Anfang an spielt, müssen wir schauen, ob es beim Dreiergespann bleibt“, so Huth, der die Kapitänsfrage aber völlig zweitrangig ist. Denn: „Wir Drei verfügen über Erfahrung und wollen die einbringen, ganz egal, ob mit oder ohne Binde.“

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Dass die Offensivallrounderin, die 2013 schon die Europameisterschaft im DFB-Dress gewann, in der Rolle als Leaderin brilliert, hatte sie in der vergangenen Saison bereits im Trikot des VfL unter Beweis gestellt, mit dem sie am Ende das Double feiern durfte. Als erfahrene Spielerin nimmt sich Huth gerne selbst in die Pflicht: „Ich möchte auf und neben dem Platz vorangehen. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere mannschaftlichen Ziele erreichen. Gerade auch dann, wenn es vielleicht mal nicht so läuft und Widerstände kommen. Denn wenn es gut läuft, ist es für alle einfach“, spricht Huth aus Erfahrung. „Wir haben Spielerinnen dabei, die über größere Erfahrungen verfügen und in der Vergangenheit schon mal mit Drucksituationen zurechtkommen mussten, die wissen, was auf uns zukommt. Das will ich in die Mannschaft tragen, den jüngeren Spielerinnen den einen oder anderen Gedanken nehmen, damit sie die Leichtigkeit nicht verlieren.“

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Bei der EM geht es für Deutschland auch darum, den Anschluss an andere Nationen wie beispielsweise die Niederlande, England, Spanien oder Frankreich nicht zu verlieren. Nach dem enttäuschenden Abschneiden in den vergangenen Jahren und der verpassten Olympia-Qualifikation steht die Elf von Voss-Tecklenburg etwas unter Druck. „Es ist unumstritten, dass sich der europäische Frauenfußball entwickelt hat“, weiß auch Huth.

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Dass es die DFB-Elf beim Auftakt ausgerechnet mit den Däninnen, gegen die sie 2017 unter der Leitung von Steffi Jones bereits im Viertelfinale ausschieden, zu tun bekommt, sei aber egal. Huth: „Für uns ist es wichtig, dass wir gut ins Turnier starten. Das Gesicht hat sich verändert und wir blicken nicht in die Vergangenheit, fokussieren uns auf uns.“ Das 7:0 im Testspiel gegen die Schweiz beispielsweise „war wichtig, wir nehmen die Euphorie mit. Ich bin aber auch eine, die da ein bisschen versucht zu relativieren, denn beim Turnier hast du ganz andere Drucksituation. Wenn wir das auf den Platz bringen, wie beispielsweise die Spielfreude gegen die Schweiz, gibt es nur einen Sieger - und das sind wir.“

Von Jasmina Schweimler

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