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Badminton

Turnierabsage: VfB/SC Peine geht Geld für die 2. Liga flöten

Schlechte Nachricht für den VfB/SC Peine: Abteilungsleiter Lukas Behme und sein Team dürfen nicht wie geplant am Wochenende die DBV-Rangliste in Vöhrum austragen.

Schlechte Nachricht für den VfB/SC Peine: Abteilungsleiter Lukas Behme und sein Team dürfen nicht wie geplant am Wochenende die DBV-Rangliste in Vöhrum austragen.

Peine. 150 Packungen Gummibären sowie zahlreiche Schweiß- und Griffbänder hat der VfB/Ski-Club Peine derzeit übrig. Der Badminton-Verein hatte den Zuschlag bekommen, an diesem Wochenende in der Vöhrumer BBS-Sporthalle ein sportliches Schmankerl auszutragen – das DBV-C-Ranglistenturnier. Ein Drittel des Startgelds sollte in Preisen ausgeschüttet werden. „Die Gutscheine von Media Markt hatten wir zum Glück noch nicht gekauft“, sagt Abteilungsleiter Lukas Behme. Denn der Landesverband hat das Turnier wegen der Corona-Krise abgesagt.

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Rund 200 Badminton-Spieler hätten in Vöhrum aufschlagen sollen, darunter vier Youngster vom Gastgeber. Die Corona-Angst hatte jedoch schon dazu geführt, dass rund die Hälfte der Teilnehmer ihren geplanten Start im Vorfeld wieder absagte. Nun folgte die komplette Absage des Ranglisten-Turniers mit den Top-Talenten der Altersklassen U13 bis U19 aus Niedersachsen. „Ich finde es schade für die Spielerinnen und Spieler“, sagt Lukas Behme, „aber die größte Enttäuschung für uns ist, dass die viele Arbeit, die wir in die Vorbereitung gesteckt haben, für die Katz’ war.“

Das Ausrichterteam des VfB/Ski-Clubs hatte sich unter anderem in ein neues Meldesystem reingefuchst, Kuchen und Salatspenden organisiert. Der Groß-Einkauf für den Imbiss-Verkauf war für Freitag geplant – „meine Mutter hatte sich extra frei genommen, zum Glück kam die Absage noch vorher“, verrät Lukas Behme.

Was jedoch vorerst nicht mehr zu verhindern ist – die entgangenen Einnahmen. Auf eine niedrige vierstellige Summe hatte der VfB/Ski-Club gehofft. „So ein Turnier ist eine gute Finanzspritze für den Verein. Es stürzt uns jetzt nicht in die Krise, aber das Geld fehlt schon“, sagt Behme und verweist unter anderem auf die Meldegebühren für die 2. Bundesliga von rund 2500 Euro. Auch deshalb hofft der Abteilungsleiter darauf, dass das Ranglistenturnier vielleicht noch nachgeholt werden kann. „Ich bin ja Optimist.“

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Trotz aller persönlichen Nachteile – die Entscheidung des Verbands begrüßt Lukas Behme. „Dafür habe ich absolut Verständnis. Wer A sagt, muss auch B sagen – das ist nur konsequent.“ Deshalb hat Behme auch angeordnet, den Trainingsbetrieb beim VfB/SC bis auf Weiteres einzustellen. „Es kamen ohnehin schon immer weniger.“

Von Christian Meyer

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