Triathlon

Peiner Triathleten absolvieren fünf Rad-Etappen beim Covid-Cup

Endlich wieder Wettkampf: Auch wenn die Triathleten nicht direkt gegeneinander antraten, freuten sie sich über die Möglichkeit, sich beim „Covid-Cup“ von Carsten Janecke zu messen.

Endlich wieder Wettkampf: Auch wenn die Triathleten nicht direkt gegeneinander antraten, freuten sie sich über die Möglichkeit, sich beim „Covid-Cup“ von Carsten Janecke zu messen.

Kreis Peine. Die meisten Rennen der Triathlon-Serie sind in diesem Jahr der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Dennoch hielten die Peiner Sportler den Wettkampfgedanken in dieser Zeit aufrecht. So organisierte Carsten Janecke vom TSV Arminia Vöhrum eine Einzelfahrserie mit fünf Radstrecken von unterschiedlicher Länge und auf verschiedenem Terrain.

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Carsten Janecke war als Sportler, Trainer und Kursleiter direkt vom Ausfall des Trainings und der Wettkämpfe betroffen. Und obwohl Triathleten grundsätzlich Individualisten seien, die „wenn es sein muss, auch Stunden lang im Wasser, auf dem Rad oder auf der Laufstrecke“ alleine trainieren, stellte der Vöhrumer fest: „Es musste etwas getan werden.“ – und geboren war der Covid-Cup.

Die Teilnehmer mussten zunächst drei Flachetappen bewältigen, zwei über 25,5 Kilometer und eine über die Hälfte der Distanz. „Hier ging es um die reine Geschwindigkeit“, sagte Janecke, der erläuterte, dass die Sportler diese jeweils alleine absolvieren mussten. Die Ergebnisse wurden mit einer Trainings-App per Handy hochgeladen „und somit für jeden sichtbar“. Damit alle Athleten sehr ähnliche Wetterverhältnisse hatten, musste ihr Start in einem festgelegten Zeitfenster von drei Stunden geschehen.

Als kräftezehrende Herausforderung entpuppten sich die beiden Bergetappen im Harz. „Hier brannten die Oberschenkel. Auf den 10 Kilometern mussten die Teilnehmer 400 Höhenmeter bewältigen“, berichtete der Organisator. „Und die steilsten Stücke warteten zum Schluss.“ Doch alle Triathleten hielten durch und bekamen Urkunden und Erinnerungstassen für diese „wohl einmalige sportliche Aktion“.

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Mit der kleinen Startgebühr, die Carsten Janecke von jedem Teilnehmer erhob, unterstützt der Trainer den Wünschewagen des ASB Niedersachsen, der Menschen in der letzten Lebensphase noch einmal einen Herzenswunsch erfüllt.

Die Ergebnisse

W45: 1. Tanja Höfer (Team GGU Software), 2. Kirsten Krohne (Tri-Speedys). W55: 1. Konstanze Schuster (Von 0 auf Triathlon). W60: 1. Heike Lüddecke (Vöhrum), 2. Frauke Dedeck (Tri-Speedys). M35: 1. Marcus Stucke (Tri-Speedys). M45: 1. Sascha Stock (Groß Lafferde). M50:1. Carsten Janecke (Vöhrum), 2. Dirk Breuer (Vöhrum), 3. Dirk Petersen (Speedys). M60: 1. Toni Koscielni (Vöhrum), 2. Ralf Zornemann (Vöhrum).

Von Redaktion

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