Handball-Oberliga, Frauen

MTV Vater Jahn Peine verpasst den Ausgleich in letzter Minute

Nele Kruck erzielte vier Treffer für die Jahnerinnen, die allerdings knapp in Rosdorf verloren. In der letzten Minute des Spiels verpassten die Peinerinnen den Ausgleich.

Nele Kruck erzielte vier Treffer für die Jahnerinnen, die allerdings knapp in Rosdorf verloren. In der letzten Minute des Spiels verpassten die Peinerinnen den Ausgleich.

Rosdorf. Eine vermeidbare Niederlage kassierten Vater Jahns Oberliga-Handballerinnen in ihrem Saisonauftaktspiel gegen Rosdorf. Denn nach einer guten Leistung im ersten Abschnitt verloren sie nach der Pause den Faden – und das Spiel mit gerade einmal einem Tor Unterschied.

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MTV Rosdorf – MTV Vater Jahn Peine 29:28 (14:16). "Rosdorf ist zwar eine gute Mannschaft, doch sie war an diesem Tag schlagbar. Wir hatten den Sieg in der Hand, haben die Niederlage selbst verbockt", ärgerte sich der Peiner Trainer Marco Wittneben, der während der erste Halbzeit lange Zeit kaum etwas an seinen Spielerinnen zu kritisieren hatte.

Denn die Gäste legten einen Blitzstart hin, führten schnell mit 4:0 (4.) und blieben vorn. Hauptgrund dafür: „Wir stellten in der Abwehr gut zu und unsere Torfrau Karoline Kilsbach holte einige gegnerische Chancen weg“, berichtete Wittneben. Ihre beste Phase hatten die Peinerinnen, als sie ihre Führung durch vier Tore in Folge von 8:6 auf 12:6 (19.) erhöhten. „Da bewiesen wir Kaltschnäuzigkeit.“

Bis zur Pause kamen die Gastgeberinnen jedoch wieder auf zwei Tore heran. „Weil wir einige blöde Fehler beim Abspiel machten. Das wurde vom Gegner mit Kontern bestraft“, tadelte Wittneben, der den zweiten Abschnitt als offenen Schlagabtausch bezeichnete. Dabei hatten die Rosdorferinnen nach 38 Minuten den Ausgleich (20:20) geschafft und wenig später gingen sie erstmals in Führung (23:22, 44.).

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Anschließend blieb es knapp, Rosdorfs Treffer zum 29:28 eine Minute vor dem Abpfiff war bereits gleichbedeutend mit dem Sieg. „Obwohl wir noch genügend Zeit zum Ausgleich hatten. Chancen dazu gab es, doch leider waren unsere Abschlüsse unglücklich“, bedauerte Wittneben.

Trübsal blies er indes nicht. „Die Niederlage müssen wir schnell aus den Köpfen kriegen und es nächste Woche gegen Badenstedt besser machen“, sagte Wittneben.

MTV Vater Jahn Peine: Lange, Kilsbach (beide Tor) – Kruck (4), Henrike Bergmann (5), Heiligentag (1), Steinhoff, Laura-Sophie Bührig, Bleyer (2), Hacke, Annika Bergmann, Wählisch (5), Rühling (3), Eggeling (8/4).

Von Jürgen Hansen

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