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Verträge nicht verlängert

Nach dem Aus bei Hannover 96: Das sagen Kaiser und Frantz über ihr Karriereende

Alle müssen gehen: Bei Marcel Franke (Mitte) geht es in Karlsruhe weiter, Mike Frantz (rechts) und Dominik Kaiser stehen vor dem Karriereende.

Alle müssen gehen: Bei Marcel Franke (Mitte) geht es in Karlsruhe weiter, Mike Frantz (rechts) und Dominik Kaiser stehen vor dem Karriereende.

Hannover. Als Duo lassen sich die beiden Routiniers prima in eine Startelf schreiben: Hier spielen Kaiser und Frantz. Dominik Kaiser (33), Legende bei RB Leipzig mit 167 Spielen und über 60 Torbeteiligungen, und Mike Frantz (35), Original aus Freiburg, ein Christian-Streich-Schüler mit 162 Spielen im Schwarzwald. Beide Karrieren werden nach dieser Saison wohl zu Ende gehen. Gegen Ingolstadt am Sonntag werden beide aber sicher ihren letzten Auftritt im 96-Trikot haben.

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Klar ist seit Sonntag, dass sich „bei Dominik Kaiser die Wege trennen“, bestätigte Manager Marcus Mann. Spruchreif nannte Mann das auch „bei Mike Frantz, Marcel Franke und Marc Lamti“. Zehn Verträge laufen aus, Mann wird in dieser Woche weitere Gespräche führen. Es werden nur wenige bleiben dürfen. Philipp Ochs gehört zu den Kandidaten, die möglicherweise den Vertrag verlängern. Aber Ochs, dessen Vertrag ausläuft, hat ein anderes Angebot aus der 2. Liga vorliegen.

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Das Angebot für „Opi“ Frantz

Aber was heißt das 96-Aus für die Karriere von Frantz und Kaiser? Frantz wurde gefragt, ob er sich einen Job in der 96-Akademie vorstellen könne – als Verbindungsmann zwischen Nachwuchs und Profis. Der Mittelfeldspieler hat zwar aufgrund körperlicher Probleme kaum noch spielen können. Aber im Training war Verlass auf Frantz. Er ist positiv aufgefallen, weil sich der Profi (Spitzname „Opi“) rührend um die jungen Spieler gekümmert hat. Um Lawrence Ennali zum Beispiel, Nicolo Tresoldi, Moussa Doumbouya oder auch Tim Walbrecht. Frantz spielte den inoffiziellen Integrationsbeauftragte bei 96. Aber Frantz lehnte das Angebot ab, das Manager Marcus Mann ihm gemacht hat.

Bei Kaiser ist die Entscheidung über seine Karriere noch nicht gefallen. Er könnte durchaus weiter spielen. Seine gerade, schnörkellose Art mag nicht mehr ganz zum wilden Spiel passen, das die 2. Liga zum Teil von Spielern fordert. Aber auf Kaiser ist stets Verlass gewesen: ein strukturierter Mittelfeldspieler, taktisch schlau, nie eine glatte Eins, aber selten mangelhaft.

„Vielleicht das letzte Spiel im Profifußball“

„Die Ziele, die ich persönlich und auch mit der Mannschaft hatte, haben wir leider in den zwei Saisons, die ich komplett erlebt habe, nicht so erreicht, wie wir uns das vorgestellt haben“, ließ Kaiser nun offiziell auf der 96-Homepage erklären. Gegen Ingolstadt wolle er einen guten Schlusspunkt hinter die Zeit bei 96 setzen“, heißt es von Kaiser. „Vielleicht wird es für mich das letzte Spiel im Profifußball. Aber sicher ist es noch nicht. Wie genau es für mich weitergeht, werde ich mit meiner Familie nach der Saison entscheiden.“

Auch Frantz hinterließ digitale Abschiedsworte: „Man muss ehrlich sagen, dass wir uns alle die letzten zwei Saisons anders vorgestellt haben, ich persönlich natürlich auch. Dennoch möchte ich die Jahre bei 96 nicht missen. Auch aus solch einer Zeit mit vielen schwierigen Phasen kann man viel herausziehen und mitnehmen für die Zukunft. Hannover 96 wünsche ich, dass es wieder aufwärtsgeht.“ Seine Zukunft soll nun in der Beraterbranche liegen.

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Von Dirk Tietenberg

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