Flüssigkeitsregeln im Handgepäck sollen fallen

Schnellere Kontrollen: Flughafen München führt 2023 neue Scanner ein

Neues Sicherheitssystem am Flughafen München ab 2023.

Neues Sicherheitssystem am Flughafen München ab 2023.

Drei Jahre lang testete der Flughafen München ein neues Hightech-Sicherheitssystem für die Kontrolle des Handgepäcks. Im kommenden Jahr soll das neue System nun im gesamten Flughafen zum Einsatz kommen. Das teilte der Flughafen am Donnerstag mit.

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Regeln für die Menge von Flüssigkeiten sollen künftig entfallen

Das Sicherheitssystem besteht aus 3-D-Scannern, die Handgepäck automatisch auf Fest- und Flüssigsprengstoffe testen. So können Passagiere und Passagierinnen in München künftig darauf verzichten, Flüssigkeiten und technische Geräte separat durch die Sicherheitskontrolle zu schicken. Das soll die Sicherheitskontrollen vereinfachen und damit auch wesentlich schneller machen.

Mit der Einführung der sogenannten State-of-the-Art-Computer-Tomografie (CT) sollen nach Angaben des Flughafens auch die Regeln für die Menge von Flüssigkeiten entfallen. Damit könnten Reisende am Flughafen München künftig wieder mehr als 100 Milliliter mit an Bord nehmen.

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Auch andere Airports setzen auf CT-Geräte

Der erste Flughafen in der EU, der die Flüssigkeitsbegrenzung abgeschafft hat, ist der Shannon Airport in Irland. Der Flughafen setzt bereits seit Oktober 2021 auf die neuen CT-Geräte. In Großbritannien sollen die Flüssigkeitsregeln an allen Flughäfen Mitte 2024 abgeschafft werden. Dann sollen auch hier ausschließlich 3-D-Scanner beim Security-Check zum Einsatz kommen.

Auch am Flughafen Schiphol in Amsterdam ist das neue CT-Programm bereits seit zwei Jahren installiert. Dennoch verzichtet der Flughafen noch auf eine Aufhebung der 100-Milliliter-Regelung.

RND/jaf

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