Bis ins neue Jahr: Veranstalter sagen Reisen ins südliche Afrika wegen Omikron ab

Einige Check-in-Schalter ausländischer Fluggesellschaften bleiben auf dem O.R. Tambo-Flughafen geschlossen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Länder in aller Welt aufgefordert, aus Sorge vor der neuen Coronavirus-Variante Omikron keine Flugverbote für Länder im südlichen Afrika zu verhängen.

Einige Check-in-Schalter ausländischer Fluggesellschaften bleiben auf dem O.R. Tambo-Flughafen geschlossen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Länder in aller Welt aufgefordert, aus Sorge vor der neuen Coronavirus-Variante Omikron keine Flugverbote für Länder im südlichen Afrika zu verhängen.

Das Aufkommen der Omikron-Variante ist für Reiseveranstalter und die betroffenen Länder in Afrika ein herber Tiefschlag. Eigentlich würde im Dezember in Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika die touristische Hauptsaison beginnen. Doch nachdem die Länder von der deutschen Bundesregierung als Corona-Virusvariantengebiete eingestuft wurden, ziehen Reiseveranstalter Konsequenzen und setzen ihre Reisen aus. Die geplante Zeitspanne, für die die Reiseveranstalter ihre Angebote unterbrechen, liegt zwischen zwei und sechs Wochen.

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So reagieren die Reiseveranstalter: ausgesetzte Reisen bis in den Januar 2022

Reiseveranstalter Tui setzt alle Reisen bis Ende des Jahres aus, das berichtet das Fachmagazin „Reise vor 9″ mit Verweis auf den Veranstalter. Damit trifft die Absage der Reisen all jene Touristinnen und Touristen, die bei Tui Reisen nach Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe gebucht hatten.

Auch der Reiseveranstalter Studiosus hat auf die neue Virusvariante und die Neubewertung des RKI reagiert und sagte anstehende Reisen ab. Das betrifft auch die geplante Reisen über den Jahreswechsel. Die letzten planmäßigen Rückreisen des Veranstalters am 26. und 27. November aus betroffenen südafrikanischen Ländern fanden noch vor der Hochstufung zum Virusvariantengebiet statt.

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Die Lufthansa hatte bereits angekündigt, die Flugstrecken weiter bedienen zu wollen. „Wir setzen die Vorgaben um und werden weiter fliegen, auch, um Menschen nach Hause zu bringen und Fracht zu transportieren“, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

Chamäleon-Chef Ingo Lies ließ laut „Reise vor 9″ verlauten, dass alle Südafrika-Urlaubende des Veranstalters mittlerweile aus dem Virusvariantengebiet ausgeflogen wurden. Zudem streicht der Veranstalter alle Reisen bis zum 15. Januar 2022. Damit plant der Veranstalter den längsten Zeitraum für das Aussetzen der Reisen in das Virusvariantengebiet im Vergleich zu anderen Anbietern.

Die kürzeste Sperrfrist für Reisen ins südliche Afrika plant bislang DER Touristik. Vorerst wurden nur alle Reisen, die bis zum 15. Dezember angetreten worden wären, gestrichen.

Pflichten für Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika

Alle Reisenden, die nach dem 28. November aus einem der als Virusvariantengebiet eingestuften Länder Afrikas nach Deutschland einreisen, müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Diese kann nicht vorzeitig beendet werden. Zudem gilt für alle Reisenden ab zwölf Jahren eine Nachweispflicht über einen negativen Corona-Test, der unabhängig vom Impfstatus stattfinden muss. Außerdem gilt eine digitale Anmeldepflicht, die unter www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und bei sich zu führen ist.

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RND/jm

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