Schleswig-Holstein

Zwischenfall in deutschem Atomkraftwerk: Brennstab bei Sturz verformt

Muss spätestens Ende 2021 vom Netz: das Kernkraftwerk Brokdorf.

Das AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein (Archivbild)

Brokdorf. Im abgeschalteten schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf hat es einen Zwischenfall mit einem Brennstab gegeben. Bei Reparaturen an einem Brennelement fiel ein Brennstab im mit Wasser gefüllten Lagerbecken aus der Greifvorrichtung und wurde dabei verformt, wie das für Atomaufsicht zuständige Umweltministerium in Schleswig-Holstein am Dienstag mitteilte.

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Mit radiologischen Messungen seien Dichtheit und Unversehrtheit der Hülle belegt worden. Kernbrennstoff sei nicht ausgetreten, radioaktive Aerosole seien nicht freigesetzt worden.

Atomkraftwerk Brokdorf: Keine Schäden festgestellt

Nach Ministeriumsangaben wurden am Lagerbecken auch keine Schäden festgestellt. Die Brennelement-Reparaturen dienen der Vorbereitung zur Entsorgung der Brennelemente aus dem Kernkraftwerk. In einem Brennelement befinden sich 256 Brennstäbe.

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Der Meiler an der Elbe wurde Ende 2021 endgültig abgeschaltet und befindet sich seitdem im Nachbetrieb. Der Reaktor ist entladen, alle Brennelemente befinden sich im Brennelementlagerbecken.

RND/dpa

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