Täter hatten Lösegeld erpresst

USA: Hacker-Attacken aus Nordkorea gestoppt

Das FBI hat Hackern das Handwerk durchkreuzt, die in den USA Lösegeld von Krankenhäusern erpresst hatten (Symbolbild).

Das FBI hat Hackern das Handwerk durchkreuzt, die in den USA Lösegeld von Krankenhäusern erpresst hatten (Symbolbild).

New York. Das FBI und das US-Justizministerium haben kürzlich nach eigenen Angaben Machenschaften eines von Nordkoreas Regierung unterstützten Hackerkollektivs durchkreuzt.

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Die Gruppe habe Kliniken in den USA mit sogenannter Ransomware attackiert und so Lösegelder und Kryptowährung erbeutet, sagte Vize-Justizministerin Lisa Monaco am Dienstag bei einer internationalen Konferenz zur Cybersicherheit, die die Fordham-Universität in New York ausrichtete. 500.000 Dollar (rund 488.000 Euro) habe das FBI jedoch im Rahmen der Ermittlungen wiedererlangen können.

Bei Ransomeware-Attacken verschlüsseln oder sperren Hacker die Daten von Opfern und verlangen horrende Summen für deren Freigabe.

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Krankenhaus zahlte Lösegeld

In einem Fall habe ein Krankenhaus im US-Staat Kansas ein Lösegeld gezahlt, das zuvor mit solcher Schadsoftware angegriffen worden sei, sagte Monaco in ihrer Rede. Zugleich habe die Klinik aber das FBI alarmiert, das die Zahlung zurückverfolgt habe und auf Geldwäscher mit Sitz in China gestoßen sei. Diese hätten wiederum Hacker aus Nordkorea dabei unterstützt, an die illegalen Einnahmen zu kommen. Die Summe von 500.000 Dollar, die das FBI habe zurückholen könne, habe das gesamte Lösegeld umfasst, das das Krankenhaus gezahlt habe.

Monaco ermutigte betroffene Organisationen und Unternehmen, das Verbrechen sofort den Sicherheitsbehörden zu melden. Dann bestehe die Chance, dass sie ihr Geld zurückbekommen könnten.

RND/AP

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