Wichtige Punkte noch unklar

Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland: Annäherung bei „Schlüsselfrage“

Bei den Verhandlungen hat es offenbar eine Annäherung gegeben.

Moskau. Russlands Ukraine-Verhandlungsführer Wladimir Medinski hält ein Treffen der Präsidenten der beiden Länder zur Lösung der Krise erst bei Vorliegen eines fertigen Vertrags für wahrscheinlich. Zunächst müssten die Delegationen den Text vereinbaren und die Regierungen dem Vertrag zustimmen, sagte er am Freitag der Agentur Interfax zufolge.

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„Erst dann macht es Sinn, über einen Gipfel der Staatschefs zu sprechen.“ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte wiederholt ein Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin angeboten. Moskau reagierte darauf stets zurückhaltend.

Zu den Verhandlungen der Delegationen beider Seiten sagte Medinski, man habe sich in der „Schlüsselfrage“ einer möglichen Neutralität oder Nato-Mitgliedschaft der Ukraine angenähert. Es gebe aber noch einige Punkte wie etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine. In der Frage einer möglichen „Entmilitarisierung“ der Ukraine sei man „irgendwo in der Mitte“. Details wolle und dürfe er nicht nennen.

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Was den ostukrainischen Donbass angehe, sei Russland der Ansicht, dass die Menschen in der dortigen Region selbst über ihre Verwaltung entscheiden sollten. Die Ukraine wiederum sei der Meinung, dass die Frage der Verwaltung des Gebiets zentral in Kiew gelöst werden solle.

„Die Menschen im Donbass haben sich vor acht Jahren zu diesem Thema geäußert, und seither sind sie gezwungen, einen Krieg zu führen und ihre eigenen Entscheidungen zu verteidigen“, sagte Medinski. Die Frage der Verwaltung des Donbass sei ein zentrales Thema. Das erste Gespräch der Delegation fand am 28. Februar in Belarus statt. Derzeit sprechen die Verhandlungsführer per Videokonferenz miteinander.

RND/dpa

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