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Niedersachsen

Weil: Corona-Regeln werden noch 2021 zum Alltag gehören

Stephan Weil (SPD, l), Ministerpräsident von Niedersachsen und Bernd Althusmann (CDU, r), Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Stephan Weil (SPD, l), Ministerpräsident von Niedersachsen und Bernd Althusmann (CDU, r), Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Hannover.Die Menschen in Niedersachsen müssen davon ausgehen, dass die Einschränkungen durch das Coronavirus sie noch länger begleiten werden. Auch im nächsten Jahr würden die Regelungen noch zu unserem Alltag gehören, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Mittwochvormittag. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir mindestens noch ein Jahr lang um Rücksicht werben müssen." Kontakt- und Hygieneregeln sowie Mund- und Nasenschutz würden weiter zum Alltag gehören, damit andere Freiheiten möglich seien.

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Wann es wieder Großveranstaltungen geben wird, konnte Weil nicht sagen. Das komme darauf an, wann ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung stehe. „Wir sind beim Thema Versammlungen besonders vorsichtig.“ Man habe noch nicht die Antwort, wann wieder Konzerte oder Stadionbesuche möglich sein werden. Dafür werde man auch die Tracing-App benötigen oder die Maskenpflicht beibehalten müssen.

Bei der Kinderbetreuung deutet sich langsam eine Rückkehr zur Normalität an. Das Land hält es für möglich, dass Mitte Juni alle Kitas wieder öffnen können.

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Schwere Zeiten für die Wirtschaft

Daneben stehe der Kampf gegen die Wirtschaftskrise, so der SPD-Politiker. „An deren Anfang stehen wir erst, das müssen wir uns klar machen.“ Sehr viele Unternehmen seien betroffen, viele Mitarbeiter hätten Sorgen um ihre Arbeitsplätze.

Schon eine gute Milliarde für Unternehmen

Nach Angaben von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hat das Land über die NBank inzwischen 1,056 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfe zur Verfügung gestellt. Aber es würden trotzdem nicht alle Unternehmen und Arbeitsplätze erhalten werden können. Der Tourismus sei drastisch zusammengebrochen und auch die Gastronomie fast auf Null gesetzt worden. 77.000 Betriebe hätten Kurzarbeit angemeldet, die Arbeitslosigkeit sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent gestiegen, die Autobranche habe Einbrüche von rund 31 Prozent zu verzeichnen.

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Am Ende werde Niedersachsen stärker aus der Krise herauskommen als Niedersachsen hineingegangen ist, sagte Althusmann. Dazu sei auch ein Stück Optimismus nötig.

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Von sen/rah

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