Regierungskreise: Russland übermittelt Antwort zu US-Vorschlägen

Russland hat nach Angaben aus US-Regierungskreisen seine Antwort auf die Vorschläge der USA und der Nato über einen Ausweg aus dem Ukraine-Konflikt übermittelt. Der Kreml habe sie dem US-Botschafter in Moskau, John Sullivan, übergeben. 16.02.2022, Russland, Moskau: Wladimir Putin, Präsident von Russland, spricht während eines Treffens mit Mitarbeitern des russischen Katastrophenschutzministeriums per Videokonferenz.

Washington. Russland hat nach Angaben aus US-Regierungskreisen seine Antwort auf die Vorschläge der USA und der Nato über einen Ausweg aus dem Konflikt um die Ukraine übermittelt. Der Kreml habe sie dem US-Botschafter in Moskau, John Sullivan, übergeben, erfuhr die Nachrichtenagentur AP von einer ranghohen Gewährsperson, die anonym bleiben wollte.

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Russland hatte von den USA und der Nato Garantien verlangt, dass keine früheren Sowjetrepubliken mehr dem westlichen Militärbündnis beitreten und Truppen aus Osteuropa abgezogen werden. Das lehnte die Nato ab, machte aber eigene Gegenvorschläge, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Dazu gehörte eine Reduktion von Militärmanövern und Raketenstationierungen in Osteuropa.

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Die spanische Zeitung „El País“ berichtete vor gut zwei Wochen, die USA hätten Moskau einen „Transparenz-Mechanismus“ angeboten, mit dem bestätigt werden solle, dass auf Raketenstützpunkten in Rumänien und Polen keine Marschflugkörper vom Typ Tomahawk stationiert sind. Bedingung sei, dass Moskau die gleiche Transparenz für zwei Raketenbasen „unserer Wahl“ in Russland bietet.

Bei den Stützpunkten in Rumänien und Polen handelt es sich um zwei Basen des Raketenabwehrsystems Aegis. Russland hat aber erklärt, die USA könnte von dort auch Tomahawks starten, die eine Mittelstreckenwaffe sind. US-Regierung und Nato hatten sich zunächst nicht dazu geäußert.

RND/AP

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