Sabotageakte in der Ukraine? Russlands Außenminister weist Agenten-Vorwürfe der USA zurück

Der russische Außenminister Sergej Lawrow weist Vorwürfe zurück, nach denen Russland einen Vorwand suche, um einen Einmarsch in die Ukraine zu legitimieren.

Moskau. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Land suche nach einem Vorwand für einen Einmarsch in der Ukraine. Diese Behauptung der Vereinigten Staaten sei völlig falsch, sagte Lawrow am Montag vor Journalisten in Moskau. Das Weiße Haus hatte am Freitag mitgeteilt, Russland habe bereits Agenten in prorussische Separatistengebiete der Ukraine eingeschleust, die Sabotageakte verüben sollten. Für die wolle Moskau dann Kiew verantwortlich machen.

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Lawrow bekräftigte, Russland erwarte in dieser Woche eine schriftliche Antwort der USA und ihrer Verbündeten auf Moskaus Forderung nach verbindlichen Garantien, dass die Nato weder die Ukraine noch andere ehemalige Sowjetrepubliken aufnehmen wird. Auch Soldaten oder Waffen sollten dort nicht stationiert werden. Washington und die Verbündeten wiesen die Forderungen in der vergangenen Woche bei Beratungen in Genf und bei einem Treffen in Brüssel entschieden zurück.

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Russland hat nach US-Angaben mehr als 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze in Stellung gebracht. Ukrainische Vertreter warnen, Russland könne einen Angriff aus verschiedenen Richtungen starten, so auch aus dem Gebiet seines Verbündeten Belarus. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, der angesichts der westlichen Sanktionen wegen der brutalen Niederschlagung der Proteste im Land zunehmend auf die Unterstützung des Kremls angewiesen ist, kündigte ein gemeinsames Manöver mit Russland für den kommenden Monat an. Russland bestreitet Pläne für eine Invasion in der Ukraine.

RND/AP

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