Kassenchefin: „Rechnen mit Minus von rund 15 Milliarden Euro“

Karten verschiedener Krankenkassen (Symbolfoto).

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Berlin. Doris Pfeiffer, die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, warnt vor Milliardenlöchern in der Krankenversicherung. „In diesem Jahr dürfte sich das Defizit gegenüber 2020, als der Fehlbetrag 2,65 Milliarden Euro betragen hat, deutlich erhöhen, im schlimmsten Fall sogar verdoppeln“, sagte sie im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Im nächsten Jahr rechnen wir dann schon mit einem Minus von rund 15 Milliarden Euro.“

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Pfeiffer sagte weiter, man gehe davon aus, dass der von der Bundesregierung beschlossene zusätzliche Steuerzuschuss von sieben Milliarden Euro nicht ansatzweise ausreichen werde. „Die Bundesregierung muss nachlegen. Es ist ja vereinbart, dass noch vor der Wahl Ende August, wenn genauere Zahlen vorliegen, die Lücke bestimmt und dann vom Bundestag ein höherer Bundeszuschuss beschlossen wird.“

Sie erwarte von der Regierung, dass sie sich an diese Zusage hält. Ansonsten drohten Anfang 2022 kräftige Beitragsanhebungen.

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das/RND

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