Nur einen Tag nach dem Corona-Gipfel: Weitere Länder kippen 2G im Einzelhandel

Die 2G Regel im Einzelhandel steht vor dem Aus.

Beim Corona-Gipfel am Mittwoch haben Bund und Länder umfangreiche Lockerungsschritte beschlossen. Unter anderem soll die 2G-Regel im Einzelhandel als erster Schritt wegfallen. Schon am Donnerstag haben erste Länder die 2G-Regel gekippt. Zuvor hatten bereits in einigen Bundesländern Gerichte die Regel außer Kraft gesetzt.

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Von Freitag an gilt die viel 2G-Regel in Einzelhandel in Berlin nicht mehr. Das hat der Berliner Senat einen Tag nach dem Bund-Länder-Treffen beschlossen. Allerdings wird stattdessen eine FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Im Saarland soll 2G ab Samstag wegfallen.

2G fällt nach und nach

Die 2G-Regelung wird in Rheinland-Pfalz ebenfalls ab Freitag im Einzelhandel aufgehoben. Die Maskenpflicht bleibt aber bestehen, FFP2-Masken werden aber nur empfohlen und sind nicht verpflichtend. In NRW fällt die 2G-Regel ab Samstag weg.

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Die Regierung von Sachsen-Anhalt will die Corona-Lockerungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt umsetzen, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Donnerstag in Magdeburg. Demnach soll die 2G-Regel im Einzelhandel ab Freitag fallen. Die Geschäfte sollen wieder für alle zugänglich sein – unabhängig vom Impf-, Genesenen- oder Teststatus. Die Maskenpflicht soll aber bestehen bleiben. Auch für einige Kultureinrichtungen wie Museen, Bibliotheken und Gedenkstätten entfällt die 2G-Pflicht künftig. Stattdessen soll dort das 3G-Modell gelten.

Baden-Württemberg will schneller lockern

In Baden-Württemberg hatte ein Gericht bereits vor rund drei Wochen die 2G-Regel gekippt. Nun will das Land schon Mitte nächster Woche zahlreiche weitere tiefgreifende Corona-Auflagen abschaffen und damit schneller öffnen als im Bund-Länder-Beschluss vorgesehen. Das bestätigte eine Regierungssprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Das betrifft etwa die privaten Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungen, Messen, Gastronomie, Clubs und Diskotheken.“ In den meisten Bereichen soll dann nur noch die 3G-Regel gelten, das heißt, dass auch Ungeimpfte mit einem aktuellen Test Zugang haben.

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RND/dpa/scs

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