Gaskrise abgewendet?

Putin zu Gaslieferungen: Gazprom soll seine Verpflichtungen „vollständig“ erfüllen

Russlands Präsident Wladimir Putin kündigt an, dass Gazprom seinen Verpflichtungen nachkommen werde.

Russlands Präsident Wladimir Putin kündigt an, dass Gazprom seinen Verpflichtungen nachkommen werde.

Nach Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin kann Europa in den kommenden Tagen auf Gas aus Russland hoffen. Putin erklärte, dass der russische Staatskonzern Gazprom seine Verpflichtungen „vollständig“ erfüllen werde. Das berichten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters.

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„Gazprom hat seine Verpflichtungen vollständig erfüllt, erfüllt sie und wird sie erfüllen“, sagte Putin. Bei einer Presseunterrichtung nach seinem Besuch in Teheran wies er zudem die Vorwürfe zurück, dass Gazprom für die Reduzierung der Gaslieferungen verantwortlich sei. Dies sei die Schuld des Westens, sagte er mit Verweis auf die fehlende Turbine für die Pipeline Nord Stream 1.

Zuvor hatte Reuters unter Berufung auf zwei mit den Exportplänen vertraute Quellen berichtet, dass Russland die Gaslieferung über Nord Stream 1 wieder aufnehmen werde. Demnach soll die Lieferung pünktlich nach Abschluss der planmäßigen Wartungsarbeiten am Donnerstag beginnen. Die Menge soll jedoch geringer ausfallen als üblich und auf bis zu 20 Prozent der möglichen Kapazität fallen. Putin schlug vor, der Westen könnte die Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb nehmen.

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Im vergangenen Jahr machte russisches Gas noch einen Anteil von 55 Prozent am Gesamt­verbrauch in Deutschland aus. Doch im Oktober ist der Anteil auf 40 Prozent gesunken. Seit Juni hatte Gazprom die Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 in der Ostsee noch einmal deutlich gedrosselt und dies mit der fehlenden Turbine von Siemens Energy begründet, die in Kanada gewartet wurde. Die Bundesregierung hält dieses Argument für vorgeschoben und fürchtet, dass auch nach der Wartung kein Gas mehr durch Nord Stream 1 fließen wird.

Wegen der infolge des Angriffskriegs gegen die Ukraine erlassenen Sanktionen weigerte sich Kanada zunächst, die Turbine an Russland zurückzugeben – entschied sich dann aber doch dafür, das Aggregat stattdessen an Deutschland zu übergeben.

RND/scs

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