Kremlchef will „für Ordnung sorgen"

„Es ist viel zu tun“: Putin kündigt Wiederaufbau des Donbass an

Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt an einer Veranstaltung in Moskau teil. (Archivbild)

Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt an einer Veranstaltung in Moskau teil. (Archivbild)

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat angesichts der schweren Zerstörungen durch seinen Krieg in der Ukraine einen Wiederaufbau der Städte im Donbass angekündigt. Es sei viel zu tun in den „Volksrepubliken“ Luhansk und Donezk, sagte Putin am Mittwoch.

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„Deshalb wird unser Land der Volksrepublik Luhansk und der Volksrepublik Donezk helfen“, sagte er bei einer Videokonferenz mit Kindern und Jugendlichen. Russland hatte im Februar die von der Ukraine abtrünnigen Gebiete Luhansk und Donezk als unabhängige Staaten anerkannt und danach den Krieg begonnen - offiziell zu deren Schutz.

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Russland hatte bereits Milliarden auf der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim investiert, um etwa eine Brücke, einen Flughafen und eine Autobahn zu bauen. Der Wiederaufbau im Donbass dürfte um ein Vielfaches teurer werden. Es werde „Monate, Wochen und Jahre“ dauern, um im Donbass wieder für Ordnung zu sorgen, meinte Putin. „Aber wir werden das auf jeden Fall tun“, sagte er einem besorgten Mädchen aus der Region.

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Ein anderes Mädchen bat Putin auch, den Vorsitz in einem Gremium für Russlands neue Kinder- und Jugendorganisation zu übernehmen. „Ich bin einverstanden“, sagte der russische Präsident unter dem Beifall der Kinder. Die Organisation, die von einigen schon mit den Leninpionieren aus kommunistischen Zeiten verglichen wird, soll bis Jahresende einen Namen erhalten. Putin wird immer wieder vorgeworfen, ein autoritäres System der Bevormundung wie zu Sowjetzeiten neu errichten zu wollen.

RND/dpa

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