„Die Vertragsverhandlungen beginnen nächste Woche“

Rheinmetall rechnet mit Bestellung von 111 Puma-Panzern für die Bundeswehr

Zwei Schützenpanzer des Typs Puma (Symbolfoto)

Zwei Schützenpanzer des Typs Puma (Symbolfoto)

Unterlüß. Der Rüstungskonzern Rheinmetall erwartet, mehr als 100 Exemplare des Schützenpanzers Puma an die Bundeswehr zu verkaufen. „Gestern ist die Entscheidung im Ministerium gefällt worden, dass 111 Puma zweifellos bestellt werden“, sagte Vorstandschef Armin Papperger am Donnerstag am niedersächsischen Konzernstandort Unterlüß. „Die Vertragsverhandlungen beginnen nächste Woche.“

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Er gehe davon aus, im September dann einen abschließenden Vertrag zu haben. Der Puma ist eines der Hauptfahrzeuge, die der Militärtechnik-Hersteller Rheinmetall in der südlichen Lüneburger Heide fertigt.

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Verteidigungsministerium bestätigt Anzahl nicht

Aus dem Verteidigungsministerium gab es für eine konkrete Zahl keine Bestätigung. Generell habe man lediglich über die Beschaffung zusätzlicher Exemplare entschieden, sagte eine Sprecherin. Sie verwies auf einen Tagesbefehl von Ministerin Christine Lambrecht (SPD) und Generalinspekteur Eberhard Zorn zu Veränderungen bei den Landstreitkräften. „In diesen Kontext fällt auch die Entscheidung zum Waffensystem Puma“, sagte sie. „Über die Stückzahl kann aktuell aber nichts gesagt werden. Dies entscheidet sich erst, wenn die Struktur des Heeres fest steht.“

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RND/dpa

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