Nach Wartungsarbeiten

Nord Stream 1: EU rechnet nicht mit Wiederinbetriebnahme

Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 und der Übernahmestation der Ferngasleitung in Lubmin (Archivfoto).

Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 und der Übernahmestation der Ferngasleitung in Lubmin (Archivfoto).

Hannover. Nach ihrer zehntägigen Wartung soll die Ostseepipeline Nord Stream 1 am Donnerstag wieder in Betrieb gehen – das ist zumindest der ursprüngliche und offiziell weiterhin gültige Plan. Doch die EU geht offenbar nicht davon aus, dass es so weit kommt, wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn berichtet.

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Momentan wird die für Deutschland wichtige Pipeline gewartet, sodass kein Gas mehr durch die Röhren unter der Ostsee fließt. Aber schon davor hatte der russische Staatskonzern Gazprom die Lieferungen auf 40 Prozent gedrosselt und dies mit einer fehlenden Turbine begründet. Die Bundesregierung hält dieses Argument für vorgeschoben und fürchtet, dass auch nach der Wartung kein Gas mehr durch Nord Stream 1 fließen wird.

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Ein dauerhafter Ausfall von Nord Stream 1 würde Deutschland nach Worten von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert deutlich härter treffen als Russlands Präsident Wladimir Putin. Die Bundesregierung habe alles dafür getan, dass es „kein technisches Argument mehr für die russische Seite“ gebe, die Pipeline nicht wieder ans Netz zu nehmen, auch durch die Bereitstellung der zuvor in Kanada gewarteten Turbine“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag dem Deutschlandfunk.

Aber niemand würde „seine Hand ins Feuer legen wollen für politische Kräfte aus dem Umfeld von Wladimir Putin“, schränkte Kühnert ein.

RND/tdi/dpa

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