Entlastungspaket

Günstiges ÖPNV-Ticket - Bund und Länder ringen in Chaos-Konferenz um Umsetzung

Lassen sich mit dem Jobticket Steuern sparen? - Unter bestimmten Umständen.

Bund und Länder ringen um Umsetzung des Neun-Euro-Tickets für den ÖPNV. (Symbolbild)

Bremen/Berlin. Länder und Bund ringen um die konkrete Umsetzung des von der Ampel-Koalition angekündigten günstigen ÖPNV-Tickets. Eine Pressekonferenz zu Ergebnissen einer Sonderkonferenz der Verkehrsminister wurde am Freitag mehrfach verschoben, die Beratungen dauerten am Mittag an. Aus vielen Ländern seien Hinweise auf Probleme und offene Fragen gekommen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Die Rede war von einer „teils chaotischen“ Konferenz.

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Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP hatten beschlossen, dass für 90 Tage eine Fahrkarte im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für 9 Euro pro Monat eingeführt werden soll - damit Autofahrer angesichts der hohen Spritpreise umsteigen. Ob das günstige Ticket aber für Abos wie Monats- und Jahrestickets gilt, war offen - ebenso wie der genaue Starttermin des Rabatts. Im Gespräch war dem Vernehmen nach der 1. Mai oder der 1. Juni.

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Ampel will Regionalisierungsmittel erhöhen

Die Ampel-Koalition hatte außerdem angekündigt, für das günstige ÖPNV-Ticket die Regionalisierungsmittel so zu erhöhen, dass die Länder dies organisieren können. Die Länder fordern seit langem eine Anhebung der Regionalisierungsmittel - das sind Gelder, die der Bund den Bundesländern jährlich zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs zur Verfügung stellt, also etwa für Regionalbahnen oder S-Bahnen.

RND/dpa

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