Menschen protestieren gegen Krieg in der Ukraine: Antikriegsdemonstrationen von Moskau bis Sibirien

St. Petersburg: Zwei Polizisten nehmen einen Mann während einer Demonstration gegen die russische Invasion in die Ukraine fest.

Moskau. Von Moskau bis Sibirien sind am Sonntag in vielen russischen Städten Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Krieg in der Ukraine zu demonstrieren. Die Proteste fanden statt, als Präsident Wladimir Putin in der Konfrontation mit dem Westen anordnete, die russischen Atomstreitkräfte - er bezeichnete sie als nukleare Abschreckungskräfte - in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen. Demonstranten riefen „Nein zum Krieg!“.

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Die Antikriegsproteste hatten am Donnerstag begonnen, nachdem russische Truppen in die Ukraine einmarschiert waren. Hunderte Demonstranten wurden seitdem täglich festgenommen. Die Proteste am Sonntag scheinen kleiner als die am Donnerstag zu sein, als sich Tausende in Moskau und St. Petersburg versammelten. Das wahre Ausmaß war aber schwer einzuschätzen.

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Verhaftungen in St. Petersburg

In St. Petersburg, wo sich Dutzende im Stadtzentrum versammelten, ergriffen Polizisten einen nach dem anderen und zerrten sie in Polizeifahrzeuge - obwohl die Demonstration friedlich verlief und es keine Zusammenstöße gab.

Die Menschenrechtsgruppe OWD Info, die die Proteste beobachtet, teilte mit, bis Sonntagnachmittag habe es in 32 russischen Städten mindestens 356 Festnahmen bei Antikriegskundgebungen gegeben.

RND/AP

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