Gefechte im Süden und Nordosten

Luftangriffe auf Odessa – Beschuss von Charkiw hält weiter an

Personen stehen auf einer Straße und beobachten, wie am Horizont Feuer und schwarzer Rauch aufsteigt, nachdem das russische Militär ein Treibstoffdepot beschossen hat.

New York. Das russische Militär hat nach eigenen Angaben eine Ölverarbeitungsanlage und Treibstoffdepots in der Nähe des strategischen Schwarzmeerhafens Odessa angegriffen. Nach Angaben des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, haben russische Schiffe und Flugzeuge am Sonntag Raketen abgefeuert, um Anlagen zu treffen, die der Treibstoffversorgung ukrainischer Truppen in der Nähe von Mykolajiw dienten. Auch Munitionsdepots in Kostjantyniwka und Chresychtsche seien zerstört worden.

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In einer Audiobotschaft, die von der italienischen Nachrichtenagentur Ansa veröffentlicht wurde, sagte der italienische Fotograf Carlo Orlandi, dass Odessa am Sonntag um 5.45 Uhr von Militärsirenen geweckt wurde und unmittelbar danach Bomben aus zwei Flugzeugen auf die Hafenstadt fielen. Er beschrieb eine dunkle Rauchsäule, die von den Zielen aufstieg, und Flammen an den Gebäuden. „Was wir sehen können, ist eine dichte Wolke aus dunklem Rauch und eine Explosion nach der anderen“, sagte Orlandi.

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Nach Angaben des Regionalgouverneurs in Charkiw haben russische Truppen auch die Stadt im Nordosten der Ukraine weiter beschossen. Russische Artillerie und Panzer hätten in den vergangenen 24 Stunden mehr als 20 Angriffe auf Charkiw und Umgebung verübt, sagte Oleh Synjehubow am Sonntag. Bei einem Raketenangriff auf Losowa im Süden der Region seien vier Menschen verwundet worden. In der Stadt Balaklija hätten russische Panzer ein örtliches Krankenhaus getroffen, das Gebäude beschädigt und die Behörden veranlasst, die Patienten zu evakuieren.

RND/AP

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