US-Regierung hält sich Optionen offen

Biden schließt weitere Strafmaßnahmen gegen Russland nicht aus

Joe Biden, Präsident der USA, spricht mit der Presse, bevor er vom Weißen Haus in Richtung Minnesota und Wisconsin fliegt. Bei seinem Abflug waren die Reste eines Aschezeichens auf seiner Stirn zu sehen. Biden sagte, er sei am Mittwochmorgen mit einem Kardinal zusammengetroffen, der ihm das traditionelle Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet habe.

Washington. Die russischen Streitkräfte greifen beim Krieg in der Ukraine nach Überzeugung von US-Präsident Joe Biden gezielt auch Gegenden mit Zivilisten an. Biden bejahte am Mittwoch vor seinem Abflug vom Weißen Haus in Richtung Minnesota und Wisconsin eine entsprechende Frage eines Reporters. Der US-Präsident fügte hinzu, es sei noch zu früh zu sagen, ob Russland Kriegsverbrechen begehe. Man verfolge die Entwicklungen aber genau.

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Auf die Frage, ob seine Regierung im Rahmen der Strafmaßnahmen gegen Moskau ein Importverbot für russisches Öl erwäge, antwortete Biden: „Nichts ist vom Tisch.“

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Bei seiner Ansprache zur Lage der Nation hatte Biden am Dienstagabend im US-Kapitol angekündigt, dass nach der Europäischen Union und Kanada auch die USA ihren Luftraum für russische Flugzeuge sperren würden. Er drohte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen des Angriffs auf die Ukraine mit harten Konsequenzen und sagte: „Putin hat Gewalt und Chaos entfesselt. Aber während er auf dem Schlachtfeld vielleicht Gewinne erzielt, wird er langfristig einen hohen Preis zahlen.“

Gebet für die Ukraine

Biden betete nach eigenen Angaben am Aschermittwoch für die Menschen in der Ukraine. Bei seinem Abflug waren die Reste eines Aschezeichens auf seiner Stirn zu sehen. Biden sagte, er sei am Mittwochmorgen mit einem Kardinal zusammengetroffen, der ihm das traditionelle Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet habe.

Papst Franziskus hatte dazu aufgerufen, am Aschermittwoch für die Menschen in der Ukraine zu beten und zu fasten. Russland hatte in der vergangenen Woche einen Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen.

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RND/dpa

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