Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen

Klare Gewinner: CDU-Generalsekretär Czaja erwartet schwarz-grüne Koalition

Berlin: Mario Czaja (CDU), Generalsekretär, spricht nach Bekanntgabe der ersten Prognosen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Konrad-Adenauer-Haus.

Berlin: Mario Czaja (CDU), Generalsekretär, spricht nach Bekanntgabe der ersten Prognosen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Konrad-Adenauer-Haus.

Berlin. CDU-Generalsekretär Mario Czaja erwartet nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen eine schwarz-grüne Koalition. Die CDU und die Grünen seien aus der Wahl als klare Gewinner hervorgegangen, sagte Czaja am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Und in diese Richtung wird jetzt auch die Koalitionsbildung laufen.“ Wichtig sei nun, Wirtschaft und Fortschritt mit dem Thema Klima und Ökologie zu versöhnen. „Das ist die Aufgabe dieser Regierung, in so schwierigen Zeiten. In so einem Industrieland wie Nordrhein-Westfalen kann das unter der Führung von Hendrik Wüst gut gelingen.“

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Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erzielte die CDU unter Ministerpräsident Wüst bei der Wahl am Sonntag 35,7 Prozent. Die Grünen kamen auf 18,2 Prozent. Damit gilt eine Zweier-Koalition als wahrscheinlich. Rechnerisch wäre auch ein Bündnis der SPD mit Grünen und FDP möglich, nach dem Vorbild der Ampel-Koalition im Bund.

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Schwarz-Grün oder doch die Ampel?

Die CDU will bei Koalitionsverhandlungen mit den Grünen allerdings verdeutlichen, wer der größere Partner in einem Bündnis wäre. „Am Ende muss man klarmachen, dass wir doppelt so viele Menschen von uns überzeugt haben wie die Grünen. Das sollte sich natürlich auch in den Koalitionsverhandlungen, bei allen Kompromissen, die man machen muss, deutlich widerspiegeln“, meinte der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, im Fernsehsender phoenix. Der Sieg in NRW sei eine besondere Leistung der Union. Die Prozentzahl der vergangenen Wahl nochmal zu steigern, „ist für uns in der ehemaligen Herzkammer der Sozialdemokratie in Nordrhein-Westfalen ein ganz tolles Ergebnis“, so Kuban.

Die für die Union siegreichen Wahlen in Schleswig-Holstein und NRW haben nach seiner Auffassung zwei Ursachen. „Wir haben gezeigt, dass wir mit smarten, guten, coolen Kandidaten wie Daniel Günther, aber eben auch mit Hendrik Wüst vor Ort gewinnen können.“ Hinzu komme Rückenwind aus Berlin, denn die Union aus CDU und CSU zeige sich „so geschlossen wie selten zuvor. Das ist vor allem auch das Werk von Friedrich Merz“, meinte Kuban.

RND/dpa

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