Neuer Rüstungsdeal

Griechenland kauft Kriegsschiffe und Kampfbomber von Frankreich

Rafale-Kampfjets der französischen Marine stehen an Bord des Flugzeugträgers „Charles de Gaulle" vor der Küste des Vororts Faliro in Athen. Griechenland rüstet auf und hat von Frankreich drei Fregatten und sechs Kampfbomber gekauft.

Athen. Griechenland rüstet auf und hat von Frankreich drei Fregatten und sechs Kampfbomber gekauft. Die entsprechenden Verträge wurden am Donnerstagabend in Anwesenheit der französischen Verteidigungsministerin Florence Parly und ihres griechischen Amtskollegen Nikos Panagiotopoulos in der Nähe des Hafens von Piräus unterzeichnet, wie das griechische Fernsehen und Athener Nachrichtenportale berichteten.

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„Wir müssen den Bedrohungen, denen unsere Nationen und unsere Interessen ausgesetzt sind, mit Solidarität begegnen“, sagte Parly. Die drei Fregatten der FDI-Klasse werden vom Rüstungsunternehmen Naval Group in Lorient in Westfrankreich gebaut. Die Vereinbarung enthält eine Option auf den Kauf einer vierten Fregatte zu einem späteren Zeitpunkt.

Paris und Athen konsolidieren Zusammenarbeit

Zwei der modernen Fregatten vom Typ Belharra sollen 2025 fertig sein; die dritte soll 2026 geliefert werden. Die sechs Jets sind vom Typ Rafale. Athen hat bereits 18 dieser Kampfbomber gekauft. Sie werden stufenweise geliefert. Einige davon waren bereits bei der französischen Luftwaffe im Einsatz.

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Frankreich unterstützte Griechenland in einem Streit mit der Türkei 2020 über Öl- und Gasförderrechte im östlichen Mittelmeer. Im vergangenen Jahr unterzeichneten die Regierungschefs beider Länder in Paris ein Sicherheitsabkommen, das eine engere Zusammenarbeit zwischen ihre Streitkräften vorsieht. Parly nimmt am (morgigen) Freitag in Athen an den Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag teil.

Griechenland und Frankreich hatten im September 2021 ein strategisches Kooperationsabkommen unterzeichnet, um in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung noch enger zusammenzuarbeiten.

RND/dpa/AP

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