Russischer Präsident schwer krank?

Früherer britischer Geheimdienstchef: „Putin ist 2023 nicht mehr da“

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit seinem belarussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko in Sotschi.

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit seinem belarussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko in Sotschi.

Hannover. Der frühere Chef des britischen Geheimdienstes MI6, Sir Richard Dearlove, behauptet einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge, dass sich der gesundheitliche Zustand des russischen Präsidenten Wladimir Putin dramatisch verschlechtert hat – und deutet einen baldigen Machtwechsel an. Dearlove sagte demnach in seinem Podcast „One Decision“, er lehne sich weit aus dem Fenster und gehe davon aus, dass Putin nächstes Jahr nicht mehr da sei.

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Putin-Nachfolger aus den Reihen der Hardliner

In dem Bericht heißt es weiter, Dearlove vermute, dass Putin in ein „Sanatorium“ gehen muss. Aus diesem werde der 69‑Jährige nicht mehr heraus­kommen. Das könne eine Exitstrategie für Russland aus dem Ukraine-Krieg sein, zitiert die Zeitung den ehemaligen MI6-Chef. Eine Einweisung Putins in eine medizinische Einrichtung sei die „elegante“ Alternative zu einem Staatsstreich.

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Dearlove behauptet, der Kreml habe noch keine Pläne dafür, wie es nach einem Rückzug Putins weitergehen könne. Als möglicher Nachfolger wird laut Dearlove der Kreml­hard­liner Nikolai Patrushew gehandelt. Er ist derzeit Sekretär des russischen Sicherheits­rates. Sir Richard Dearlove war von 1999 bis 2004 Chef des britischen Geheimdienstes MI6.

RND/toe

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