Ex-US-Präsident in Washington

Will Trump erneut kandidieren? „Wir werden es vielleicht einfach wieder tun müssen“

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt in Washington mit einer erneuten Kandidatur kokettiert.

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt in Washington mit einer erneuten Kandidatur kokettiert.

Washington. Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt in Washington mit einer erneuten Kandidatur kokettiert. In einer Rede vor einer Gruppe von ehemaligen Mitarbeitern im Weißen Haus und Ex-Kabinettsmitgliedern wiederholte Trump am Dienstag auch seine längst widerlegten Betrugsvorwürfe rund um die Wahl 2020. „Es war eine Katastrophe, diese Wahl. Eine Schande für unser Land“, sagte er und behauptete einmal mehr, dass er damals gewonnen habe.

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Mit Blick auf seine politische Zukunft fügte Trump hinzu: „Wir werden es vielleicht einfach wieder tun müssen.“ Zuletzt war Trump am 20. Januar 2021 in der US-Hauptstadt, als sein Nachfolger Biden ins Amt eingeführt wurde. Trump hatte zuvor vergeblich versucht, an der Macht zu bleiben.

Sturm auf das US-Kapitol: Justizministerium untersucht Trumps Verhalten

Nach Angaben der „Washington Post“ verdichten sich die Hinweise, dass das Ministerium das Verhalten des damaligen Präsidenten Donald Trump genauer untersucht.

Mehrere Funktionäre auf Bundes- und Staatsebene, zahlreiche Gerichte und mit William Barr sogar sein eigener Justizminister haben betont, dass es keine Beweise für einen groß angelegten Wahlbetrug gegeben habe.

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Trump kokettiert immer wieder mit erneuter Kandidatur

Seit seiner Abwahl kokettiert Trump immer wieder mit einer erneuten Kandidatur und befeuert Spekulationen. Eine zweite Amtszeit als Präsident in den USA ist auch dann möglich, wenn die beiden Abschnitt nicht direkt aufeinander folgen. Trump wäre bei der Wahl in gut zweieinhalb Jahren 78 Jahre alt.

Bei seinem Auftritt in der Hauptstadt Washington hat Trump der aktuellen US-Regierung Versagen vorgeworfen. „Ganz einfach, wir hatten Amerika wieder groß gemacht“, sagte Trump. „Aber jetzt wurde unser Land buchstäblich in die Knie gezwungen - und wer hätte gedacht, dass das passieren könnte“, sagte der Republikaner.

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Als Beispiele nannte er die hohe Inflationsrate und die hohen Spritpreise, den Schwerpunkt seiner Rede legte er aber auf das Thema innere Sicherheit. „Unser Land und das Leben unserer Bürger stehen auf dem Spiel, und wir haben keine Zeit zu verlieren. Unser Land befindet sich in einem kriminellen Zustand, wie wir ihn noch nie erlebt haben“, sagte er - ohne Belege hierfür zu nennen.

Erster Auftritt Trumps in Washington seit der Vereidigung von Joe Biden

Trump hielt seine Rede bei einer Tagung im America First Policy Institute - einer Denkfabrik, die von ehemaligen Wahlmanagern gegründet worden war, um Trumps Politik voranzutreiben. Es war sein erster Auftritt in Washington, seit er die Hauptstadt wenige Stunden vor der Vereidigung von Joe Biden zum US-Präsidenten am 20. Januar 2001 verlassen hatte.

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Praktisch zeitgleich trat am Dienstag in Washington Trumps damaliger Vizepräsident Mike Pence vor der Young America's Foundation auf, einer konservativen Studentenvereinigung. „Einige mögen sich dazu entscheiden, sich auf die Vergangenheit zu fokussieren, aber bei Wahlen geht es um die Zukunft“, rief Pence. Beobachter werteten dies als kaum verhüllte Spitze gegen Trump. Auch Pence werden Ambitionen auf eine Kandidatur um das höchste Staatsamt 2024 nachgesagt.

Donald Trump in Washington: „Wir müssen unser Land wieder in Ordnung bringen“

Erstmals nach seiner Amtszeit ist Ex-Präsident Trump in Washington aufgetreten.

RND/AP/dpa

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