Nach Vorstoß Christian Lindners

Anpassung an Spritpreis und Inflation: Dobrindt fordert dynamische Pendlerpauschale

05.07.22: Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, bei einer Pressekonferenz im Bundestag. Dobrindt hat den Vorstoß von Bundesfinanzminister Christian Lindner für eine Erhöhung der Pendlerpauschale begrüßt.

05.07.22: Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, bei einer Pressekonferenz im Bundestag. Dobrindt hat den Vorstoß von Bundesfinanzminister Christian Lindner für eine Erhöhung der Pendlerpauschale begrüßt.

Berlin. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat den Vorstoß von Bundesfinanzminister Christian Lindner für eine Erhöhung der Pendlerpauschale begrüßt – aber weitreichende Anpassungen gefordert. „Sinnvoll wäre die Einführung einer dynamischen Pendlerpauschale, die automatisch mit dem Spritpreis steigt und die Inflation ausgleicht“, sagte Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur. Der CSU-Politiker forderte zudem, dass die Erhöhung nicht nur ab dem ersten Kilometer gelten, sondern auch rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erfolgen sollte.

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Auch nach Lindners Vorstellung sollen nicht nur Fernpendler von einer Anhebung der Pauschale profitieren. Der FDP-Chef hatte sich allerdings für eine Erhöhung erst ab kommenden Jahr offen gezeigt. Um wie viel Cent er die Pendlerpauschale erhöhen will und was das kosten würde, sagte Lindner nicht.

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Die Pauschale, die in der Steuererklärung Teil der Werbungskosten ist, beträgt derzeit bis zum 20. Kilometer 30 Cent pro Kilometer. Die Koalition hatte im Frühjahr als Teil eines Entlastungspakets eine höhere Pauschale für Fernpendler beschlossen – das sind Bürger, die 21 oder mehr Kilometer zur Arbeit fahren müssen. Rückwirkend zum 1. Januar können sie 38 Cent pro Kilometer anrechnen, drei Cent mehr als bisher. Das gilt bis 2026.

Die Koalition hat verabredet, die Pauschale in dieser Legislaturperiode neu zu ordnen und ökologisch-soziale Belange besser zu berücksichtigen. Lindners Vorschlag sorgte für ein geteiltes Echo.

RND/dpa

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