Nach Zusage von Gepard-Panzern

Bundesregierung prüft Lieferung von Panzerhaubitzen an Ukraine

14.02.2022, Niedersachsen, Münster: Sechs Panzerhaubitzen 2000 (PzH 2000) der Bundeswehr werden in der Hindenburg-Kaserne auf ihren Transport Richtung Litauen vorbereitet. Die Bundesregierung prüft nach dem Ja zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine nun die Lieferung der Panzerhaubitze.

Berlin. Die Bundesregierung prüft nach der Grundsatzeinigung auf die Lieferung schwerer Waffen auch eine Abgabe der Panzerhaubitze 2000 aus Beständen der Bundeswehr an die Ukraine. Dabei gehe es um ein Materialpaket, zu dem neben den Niederlanden auch Deutschland und Italien beitragen könnten, berichtete die „Welt am Sonntag“. Nach dpa-Informationen handelt es sich um einen möglichen Beitrag Deutschlands in mittlerer einstelliger Zahl.

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Die „Welt am Sonntag“ berichtete, von den 119 Panzerhaubitzen 2000 der Bundeswehr seien allerdings nur etwa 40 einsatzbereit. Die Militärs stünden einer Lieferung deshalb kritisch gegenüber. Auch Vertreter der niederländischen Streitkräfte hatten sich skeptisch gezeigt, doch die Regierung in Den Haag setzte sich über die militärischen Bedenken hinweg.

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„Wir sind in Gesprächen mit diversen Partnern mit dem Ziel der wirkungsvollen Unterstützung der Ukraine - auch im Bereich der Artillerie. Dabei gibt es verschiedene Optionen, die aktuell geprüft werden“, sagte eine Sprecherin des deutschen Verteidigungsministeriums der Zeitung.

Erst am Dienstag kündigte die Bundesregierung an, Gepard-Flugabwehrpanzer an die Ukraine liefern zu wollen.

RND/dpa

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