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Demontage als Symbol

Bürgermeister Klitschko lässt Denkmal für ukrainisch-russische Freundschaft in Kiew abreißen

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko

Kiew. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ließ Bürgermeister Vitali Klitschko wegen des russischen Angriffskrieges ein Denkmal für die Freundschaft beider Völker entfernen. Das riesige Monument zweier Arbeiter – eines Ukrainers und eines Russen – wurde abgerissen. Zuerst sei der Kopf des russischen Arbeiters gefallen, sagte Klitschko.

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Arbeiter demontieren das sowjetische Denkmal der ukrainisch-russischen Freundschaft, das 1982 als Symbol für die Wiedervereinigung der Ukraine und Russlands inmitten des russischen Einmarsches in die Ukraine errichtet wurde. Nach der Eskalation des russisch-ukrainischen Krieges kündigte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko am 25. April 20222 an, dass die Skulptur des Denkmals entfernt und der riesige Platz umbenannt werden würde.

Arbeiter demontieren das sowjetische Denkmal der ukrainisch-russischen Freundschaft, das 1982 als Symbol für die Wiedervereinigung der Ukraine und Russlands inmitten des russischen Einmarsches in die Ukraine errichtet wurde. Nach der Eskalation des russisch-ukrainischen Krieges kündigte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko am 25. April 20222 an, dass die Skulptur des Denkmals entfernt und der riesige Platz umbenannt werden würde.

Das Bild war am Mittwoch in vielen Medien zu sehen. Insgesamt sei die Demontage nicht einfach gewesen, aber letztlich geglückt. Das habe Symbolkraft. „Wir müssen den Feind und den russischen Besatzer aus unserem Land vertreiben“, sagte Klitschko.

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Klitschko: Kehren Sie nicht nach Kiew zurück

Er hat geflüchtete Einwohner erneut aufgefordert, vorerst nicht in die ukrainische Hauptstadt zurückzukehren. Zwar täten die ukrainischen Soldaten alles, um russische Raketen abzuschießen, sagte Klitschko am Donnerstag. Aber: „Kiew ist weiterhin keine sichere Stadt. Es ist kein Geheimnis, dass Kiew ein Ziel der Angreifer war und ist“, betonte das Stadtoberhaupt.

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Er könne den Menschen die Rückkehr nicht verbieten, aber empfehle dringend, weiterhin fernzubleiben. Auch in den Vororten sei es gefährlich, weil dort noch nicht alle Minen geräumt seien. Es seien bereits Menschen getötet worden.

RND/dpa

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