„Aufgabe der nuklearen Teilhabe“

Berichte: Bundeswehr will F-35-Kampfjets ab 2027 im Einsatz haben

Ein Kampfflugzeug vom Typ F-35 der italienischen Luftwaffe bei der Landung.

Berlin. Die Bundesregierung will die Luftwaffe in einem milliardenschweren Modernisierungsprogramm mit F-35-Tarnkappenjets ausrüsten. Die Kampfflieger sollen die Nachfolge der seit rund 40 Jahren im Einsatz befindlichen Tornados antreten. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung ist dafür nun ein Zeitplan festgesetzt: Demnach soll die Ausbildung von deutschen Piloten an den Kampfflugzeugen im Jahr 2025 in den USA starten. In Deutschland würden die Jets ab 2027 im Einsatz sein.

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Offenbar sorgt der russische Angriffskrieg in der Ukraine dafür, dass das bekanntermaßen langsame Beschaffungswesen der Bundeswehr beschleunigt wird. „Die Entscheidung über die Tornado-Nachfolge ist viel zu lange aufgeschoben worden“, zitiert die „Bild“-Zeitung die Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. Dem Bericht zufolge sagte die SPD-Politikerin weiter: „Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt, wie wichtig eine wirkungsvolle Abschreckung ist. Wir müssen auch an vielen anderen Stellen schneller werden.“

Die Tarnkappenbomber des Typs F-35 sollen für die „Aufgabe der nuklearen Teilhabe“ des Verteidigungsbündnisses Nato bestimmt sein. Damit würden die Flugzeuge der Luftwaffe im Ernstfall mit amerikanischen Atomwaffen bestückt werden. Es ist geplant, 35 Maschinen des Typs F-35 anzuschaffen. Ein Flugzeug soll über 200 Millionen Euro kosten. Die Gesamtkosten des Projekts liegen damit bei mehr als 7 Milliarden Euro.

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Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP war bereits die Beschaffung eines „Nachfolgesystems für das Kampfflugzeug Tornado“ festgeschrieben, aber ohne weitere Details. Die russische Militäroffensive gegen die Ukraine führt nun zusätzlich zu einer Förderung der Bundeswehr, die in diesem Umfang nicht geplant war. Dafür soll es ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro geben.

RND/alx mit Material der dpa

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