„Wir haben alles"

Bidens Amerika-Gipfel: US-Präsident ruft zur Demokratisierung des Kontinents auf

Joe Biden, Präsident der USA, spricht während des IX. Gipfeltreffens der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS).

Joe Biden, Präsident der USA, spricht während des IX. Gipfeltreffens der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS).

Los Angeles. US-Präsident Joe Biden hat am Rande des Amerika-Gipfels zur Demokratisierung des gesamten amerikanischen Kontinents aufgerufen.

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„Ich sehe keinen Grund, warum sich die westliche Hemisphäre in den nächsten zehn Jahren nicht zur demokratischsten Hemisphäre der Welt, zur demokratischsten Region der ganzen Welt entwickeln sollte“, sagte Biden am Donnerstag vor Wirtschaftsvertretern in Los Angeles. „Wir haben alles. Wir haben die Menschen. Wir haben die Ressourcen, und wir haben mehr Demokratien in dieser Hemisphäre als in jeder anderen Hemisphäre.“

Plädoyer für die Demokratie: US-Präsident Biden eröffnet Amerika-Gipfel

Die Liste der anwesenden Staats- und Regierungschefs hatte sich auf 21 ausgedünnt, nachdem Biden Kuba, Venezuela und Nicaragua ausgeschlossen hatte.

Biden hatte das IX. Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Los Angeles am Mittwoch bereits mit einem Plädoyer für demokratische Werte eröffnet. Er will das bis Freitag dauernde Treffen dazu nutzen, den Beziehungen zwischen Nord-, Mittel- und Südamerika einen neuen Impuls zu geben. Überschattet wurde der Gipfel allerdings von einem wochenlangen Gezerre um die Teilnehmerliste.

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Die US-Regierung lud die Präsidenten der autoritär geführten Staaten Kuba, Venezuela und Nicaragua nicht zu dem Gipfel ein. Daraufhin zeigten sich mehrere linke Regierungschefs wie Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador, Boliviens Staatschef Luis Arce und die honduranische Präsidentin Xiomara Castro solidarisch mit den nicht eingeladenen Politikern und sagten ihrerseits ihre Teilnahme ab. Auch die Staats- und Regierungschefs aus El Salvador, Guatemala, Uruguay und zwei kleinen Karibikstaaten kamen nicht zu dem Treffen.

RND/dpa

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