Wetterumschwung in Deutschland

Viel Regen und schwere Sturmböen: So ungemütlich wird die neue Woche

In der kommenden Woche müssen sich die Menschen auf Regen und Sturm gefasst machen. So wie hier in Köln Mitte Februar (Archivfoto).

Die neue Woche startet kühl, stürmisch und nass. Vor allem im Nordosten des Landes erwartet die Menschen stürmisches Wetter mit viel Regen. An der Küste ist mit schweren Sturmböen von etwa 100 Kilometern pro Stunde zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Das sonnige und trockene Wetter ist erst einmal vorbei“, sagte Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst „Wetterkontor“ dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) am Montag. Tief Mirella bringe vom Nordwesten des Landes viel Sturm und Regen, das in der Nacht zu Dienstag auch die Region südlich der Donau erreicht.

Tauwetter kann zu Hochwasser führen

Die Temperaturen werden jedoch milder, zunächst mit einstelligen Werten. In den nächsten Tagen seien dann bis zu 15 Grad möglich. „Der Frost vom Wochenende ist erstmal vorbei“, erklärte Schmidt. Im Osten sei jedoch vereinzelt mit Schnee zu rechnen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Erstes Aprilwochenende: Schnee bis in den Norden Deutschlands

Gleich an seinem ersten Tag ist der April kalt und schneereich gestartet. Auch am Wochenende wird sich der April eher von seiner winterlichen Seite zeigen.

Damit wird es nicht nur ungemütlich – vielen Regionen droht Hochwasser. „Durch den Regen und die Schneeschmelze kommt einiges an Wasser zusammen, sodass teilweise Warnschwellen überschritten werden“, sagte ein DWD-Meteorologe am Montag.

Stärkste Winde am Donnerstag erwartet

Insgesamt erwartet die Menschen im Land eine wechselhafte Woche mit Sturmböen an der Küste und im Mittelgebirge. Am Donnerstag dürfte die stürmische Westwetterlage ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Sturmtief Nasim sorgt dann nicht nur für kräftigen Regen, sondern örtlich auch für schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. „Vor allem dem Norden könnte sogar eine sehr gefährliche Unwetterlage durch orkanartige Böen oder gar Orkanböen drohen“, sagte der DWD-Meteorologe.

Auch im Südwesten des Landes ist nach einem winterlichen Wochenende in den nächsten Tagen mit viel Wind und Regen zu rechnen. Für Mittwoch und Donnerstag sind auf den Schwarzwaldgipfeln sogar Orkanböen möglich. Auch in höheren Lagen können starke bis stürmische Böen auftreten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Laut Meteorologe Jürgen Schmidt müssen sich die Menschen noch bis Samstag auf wechselhaftes, nasses Wetter einstellen. „Die Karwoche könnte dann wärmer und sonniger werden.“ Ob sich die Menschen an Ostern dann auf Sonnenschein freuen dürfen, sei aber noch ungewiss.

RND/lau/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Spiele entdecken