Schwere Verbrennungen

USA: Kinder werfen brennenden Ball in das Gesicht eines Jungen

Der verletzte Radfahrer musste im Krankenhaus behandelt werden. (Symbol)

Mit schweren Verbrennungen im Gesicht und am Körper kam der Junge ins Krankenhaus (Symbolbild).

Bridgeport. In den USA hat ein Sechsjähriger schwere Verbrennungen erlitten. Wie die Polizei berichtet, hätten mehrere Kinder mit Benzin gespielt und Gegenstände angezündet. Die Familie des Jungen namens Dominick sagte, er habe im Hinterhof ihres Hauses gespielt, als ein anderes Kind einen Tennisball mit Benzin übergoss, ihn anzündete und diesen dem Jungen anschließend ins Gesicht warf. Das führte zu Verbrennungen zweiten und dritten Grades.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Die Schwester des Jungen, Kayla Deegan, sagte im Gespräch mit NBC New York: „Als er die Treppe hinunterging, rief ein Junge, der ihn mobbte, seinen Namen und lockte ihn um die Ecke. Innerhalb von Sekunden kam er schreiend um die Ecke und sagte: ‚Mama, sie haben mich angezündet‘.“

Mutter des Jungen vermutet Mobbing

Drei oder vier Nachbarskinder hätten mit Benzin und Feuerzeugen gespielt. Ein Junge unter ihnen soll schließlich einen Tennisball mit Benzin übergossen haben. „Er nahm ein Feuerzeug, zündete ihn an und warf ihn meinem Bruder direkt ins Gesicht – dann rannte er weg und sah zu, wie er verbrannte“, so Deegan. Auch die Mutter des Jungen, Maria Rua, glaubt, dass Mobbing hinter der Attacke steht: „Es ist nicht so, als hätte er versehentlich mit Benzin gespielt. Er hat den Ball in sein Gesicht geworfen und meinen Sohn in Brand gesetzt.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Mit schweren Verbrennungen im Gesicht und am Körper kam Dominick ins Krankenhaus. Dass er den Vorfall überlebt habe, sei ein großes Glück. Auf Fotos ist der Junge mit Bandagen im Gesicht zu sehen. Die Mutter berichtet, dass ihr Sohn starke Schmerzen habe, er könne nicht richtig essen oder atmen: „Gestern hat er in den Spiegel geschaut und gefragt: ‚Mami, warum sehe ich so aus?‘“, sagt Rua.

Operiert werden müsse Dominick nicht und mit etwas Glück werde alles gut und ohne große Narben abheilen. Die Familie versucht nun, Geld zu sammeln, um die Krankenhauskosten zu bezahlen. Außerdem möchte sie umziehen, um an einem anderen, sichereren Ort leben zu können.

RND/vkoe

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen